ZARA-Untersuchung bestätigt: Eigenes Antidiskriminierungs-Gesetz notwendig

Heinisch-Hosek: Derzeitiges Gleichbehandlungsgesetz oft "zahnlos"

Wien (SK) - Die heute vom Anti-Rassismus-Verein ZARA veröffentlichte Untersuchung über rassistische Job-Inserate in österreichischen Zeitungen bestätigt SPÖ-Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek in ihrer Position, dass das aktuelle Gleichbehandlungsgesetz unzureichend ist. "Wir haben immer gesagt, dass ein eigenes Anti-Diskriminierungsgesetz notwendig ist und die drei EU-Richtlinien zu Rassismus, Anti-Diskriminierung und Gleichbehandlung nicht in einem Gesetz zusammengewürfelt werden sollten", so Heinisch-Hosek am Freitag. ****

Besonders die "zahnlosen" Sanktionen bei eindeutigen rassistischen Diskriminierungen, wie sie ZARA in erschütternd hoher Zahl in Inseraten festgestellt hat, sind für Heinisch-Hosek eine Schwachstelle des Gesetzes. Als Vorsitzende des Gleichbehandlungsausschusses werde sie das Thema in der nächsten Ausschusssitzung thematisieren, kündigte die SPÖ-Abgeordnete an. "Es ist beschämend, wenn in Österreich als einzigem Land in Europa solche rassistischen Diskriminierungen an der Tagesordnung stehen, wie ZARA feststellt." (Schluss) ah

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0009