Moser: ÖBB setzen sich mit Toilettenschließungen den 'Scherm auf'

Manche Zugsverspätungen können mehrere Toilettengänge nötig machen

Wien (OTS) - "Die Bahnhofstoiletten dürfen nicht dem ÖBB-Sparstift zum Opfer fallen!", protestiert die Verkehrssprecherin der Grünen, Gabriela Moser, gegen die neuen Zusperrpläne der ÖBB. Ständig wiederholten die EntscheidungsträgerInnen der ÖBB in der Öffentlichkeit ihr Bemühen um KundInnenservice. "Mit dieser 'not'-dürftigen Sparaktion verspielen die ÖBB bald ihr letztes Renommee bei den BahnfahrerInnen und haben in Sachen Kundenservice nun gänzlich 'den Scherm auf'", so Moser. Die Bahnhofstoiletten seien unabdingbar. Zugsverspätungen könnten durchaus auch Dimensionen annehmen, die mehrere Toilettengänge nötig machen.

Völlig unverständlich ist die gesundheitlich bedenkliche und kundenfeindliche Sparaktion angesichts der Milliarden-Investitionen in gigantische Bahntunnels und sonstige Baumaßnahmen, die wenig zur KundInnenfreundlichkeit beitragen. "Für die Grünen sind Pünktlichkeit, Komfort- und Fahrplanverbesserungen vorrangig, Fahrzeitgewinne eher sekundär", so Moser.

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