AMS zu BZÖ-Scheuch: Privatisierung ist leeres Schlagwort

AMS erreichte im Vorjahr fast 491.000 Arbeitsaufnahmen von Jobsuchenden - 90 % der Arbeitsuchenden finden bereits in sechs Monaten einen Arbeitsplatz

Wien (OTS) - "Bei der Wiedereingliederung von Arbeitsuchenden in
den Arbeitsmarkt hat das AMS im Vorjahr erneut einen Rekordwert erreicht. Seit 1990 konnte die Zahl der mit Unterstützung des Arbeitsmarktservice erfolgten Arbeitsaufnahmen von Jobsuchenden von 331.000 auf insgesamt 491.000 im Vorjahr gesteigert werden. 90 Prozent der Arbeitsaufnahmen finden mit Unterstützung des AMS bereits innerhalb von sechs Monaten statt", entgegnete der Vorstand des Arbeitsmarktservice (AMS), Herbert Buchinger und Herbert Böhm, auf die heute, Donnerstag formulierte Kritik des BZÖ-Sprechers Uwe Scheuch.

Nach einer internationalen Vergleichsstudie, in der der Erfolg der Stellenbesetzung der Arbeitsagenturen in Europa ausgewertet wurde, erreicht Österreich bei der Geschwindigkeit der Stellenbesetzung den Spitzenplatz in der EU. 70 Prozent aller dem AMS gemeldeten offenen Stellen werden innerhalb eines Monats besetzt. Damit erreicht Österreich bessere Ergebnisse als die Arbeitsagenturen vergleichbarer europäischer Länder.

"Eine Studie des Rechnungshofs, in der die gesamten Fördermaßnahmen des AMS untersucht wurden, zeigt, dass sich die Kosten der Förderausgaben durch die rasche Reintegration von Arbeitsuchenden nach kurzer Zeit amortisieren. Die heutigen Aussagen des BZÖ zeigen, dass Sprecher Uwe Scheuch wenig über die Funktionsfähigkeit des Arbeitsmarkts und die Leistungen des AMS informiert ist. Die Forderung nach einer Privatisierung des AMS bleibt damit ein leeres Schlagwort", so der Vorstand abschließend.

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