Zinggl fordert parlamentarischen Sicherheitscheck für Bundesmuseen

Schutzbehauptungen Seipels stürzen wie Kartenhaus in sich zusammen

Wien (OTS) - "Die lächerlichen Schutzbehauptungen von Direktor Seipel über die Sicherheitseinrichtungen im Kunsthistorischen Museum stürzen wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Entgegen allen bisherigen Beteuerungen von Seipel scheinen die Kunstwerke im KHM selbst heute desaströs gesichert zu sein", so Wolfgang Zinggl, Kultursprecher der Grünen. - Die APA war mit einem Sicherheitstechniker und gerichtlichen Sachverständigen durch mehrere Museen gegangen und dieser fällte über das KHM das Urteil, dass 'trotz Saliera dort nichts gelernt habe'.

Angesichts dieses vernichtenden Urteils stellt sich die Frage, was mit den zehn Millionen Extrabudget für die Sicherheit in den Museen bisher passiert sei. "Ministerin Gehrer hat hier enormen Erklärungsbedarf, denn es stellt sich die Frage, ob dieses Geld tatsächlich für Sicherheit ausgegeben oder anderweitig verwendet wurde", so Zinggl.

Da die Sicherheitsvorkehrungen offenbar in fast allen Bundesmuseen nach Aussage dieses Experten in einem denkbar schlechten Zustand sind, fordert Zinggl einen Sicherheitscheck für alle Bundesmuseen durch eine ExpertInnenkommission. Diese sollte von allen Parlamentsparteien mit mindestens je einem ExpertIen pro Partei beschickt werden. "Eine nur von Ministerin Gehrer beschickte Kommission würde nicht unabhängig genug sein, um schonungslos die Schwachstellen aufzuzeigen", begründet Zinggl.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel +43-1-40110-6707, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0005