Schierhuber: Pröll`s Auftritt war 1. Klasse

Sicherer Landwirtschaftsminister punktete im EP-Agrarausschuss

Brüssel, 26. Jänner 2006 (ÖVP-PD) "Ein sachkompetenter und sehr sympathischer Landwirtschaftsminister Josef Pröll hat sich gestern fraktionsübergreifend große Zustimmung im Agrarausschuss geholt. Sein Signal der Verlässlichkeit und Stabilität an die europäischen Bauern und ihre Vertreter nach den zahlreichen Reformen im Agrarsektor fand überall großen Beifall und Unterstützung", lobte Österreichs Bauernvertreterin im Europäischen Parlament, Agnes Schierhuber, im Anschluss an die Debatte des Österreichischen Ratspräsidentschaftsprogramm im Europäischen Parlament. "Josef Pröll fühlte sich sichtlich wohl und genoss die gute Atmosphäre. Immerhin kennt er durch seine berufliche Vergangenheit das EU-Parlament bestens". ****

Die Erwartungshaltung an die Österreichische Präsidentschaft sei laut Schierhuber sehr hoch. "Ich hoffe, dass wir diese Erwartungen mit Unterstützung der anderen Mitgliedsstaaten auch erfüllen können". Schierhuber begrüßte Pröll's Worte, in denen er die 'Renationalisierung' als nicht gewinnbringend abqualifizierte und einen gesamteuropäischen Diskussionsprozess forderte. "Was wir brauchen ist Stabilität und Kontinuität für die europäische Landwirtschaft. Kein Sektor erlebte in so kurzer Zeit so viele Reformen, wie die Landwirtschaft, man denke nur an die GAP-Reform, die Zuckermarktreform oder die Neuprogrammierung der ländlichen Entwicklung. Ich bin mit dem Landwirtschaftsminister auch einer Meinung, dass es Bürokratieabbau und Deregulierung im Agrarsektor braucht. Bauern sind Unternehmer. Es darf nicht sein, dass uns zusätzliche Erschwernisse in den Weg gelegt werden", so Schierhuber weiter.

Neben der ländlichen Entwicklung, den WTO-Verhandlungen und der Zuckermarktordnung stehen auch der biologische Landbau (Bio-Aktionsplan), die nachhaltige Energie, die EU-Forststrategie, die Vogelgrippe sowie der Tierschutz auf dem Zehnpunkte-Programm der österreichischen Ratspräsidentschaft. In Sachen genveränderte Organismen (GMO) veranstaltet die Ratspräsidentschaft gemeinsam mit der europäischen Kommission eine groß angelegte GMO-Konferenz vom 4. bis zum 6. April in Wien. "Dass wir noch immer keine finanzielle Vorausschau für die Finanzplanungsperiode haben, ist ein großes Problem. Eine schnelle Einigung muss daher das primäre Ziel sein. Pröll bestätigte die gute Zusammenarbeit zwischen Rat und Parlament, damit wir hier rasch einen guten Abschluss erreichen", informiert die ÖVP-Bauernvertreterin aus dem Waldviertel.

"Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir Österreicher in diesem halben Jahr den nötigen Schwung in die EU-25 bringen können. Vor allem in der Landwirtschaft stehen immer wieder Veränderungen an. Diese heißt es gemeinsam im Sinne unserer ländlichen Bevölkerung zu bewerkstelligen. Die europäischen Bauern haben die Kulturlandschaft unseres Kontinents geprägt", so Schierhuber abschließend.

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