Niederösterreich ist Spitzenreiter bei Windkraft

NÖ Windräder decken Strombedarf von einem Drittel der Haushalte

St. Pölten (OTS) - In Niederösterreich drehen sich 264 Windräder mit einer Gesamtleistung von 377,3 Megawatt. Diese Anlagen tragen ein Zehntel zur gesamten NÖ Stromerzeugung bei. "Niederösterreich ist Spitzenreiter bei der Windenergieerzeugung", freut sich Mag. Stefan Hantsch, Geschäftsführer der IG Windkraft. Die Hälfte aller österreichischen Anlagen steht in Niederösterreich, die Windkraft deckt in diesem Bundesland den Strombedarf von einem Drittel aller Haushalte."

Im Jahr 2005 wurden in Niederösterreich 64 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 122,4 Megawatt errichtet, in Summe sind nun 264 Anlagen mit 377,3 Megawatt am Netz. Das Investitionsvolumen betrug 2005 160 Mio. Euro. Zum Vergleich: In Gesamt-Österreich wurden 2005 117 neue Anlagen mit einer Gesamtleistung von 218 Megawatt errichtet. Insgesamt sind Ende 2005 in Österreich 531 Windräder mit 819 Megawatt am Netz. Diese Anlagen erzeugen jährlich über 1,6 Mrd. kWh. Das Burgenland folgt Niederösterreich auf den Fersen: Dort drehen sich 206 Anlagen mit 369,2 Megawatt Gesamtleistung.

Die neuen Windprojekte befinden sich großteils im Weinviertel, das auch im Europavergleich über hervorragende Windverhältnisse verfügt. Platzhirsch im Weinviertel ist die Windkraft Simonsfeld, ein Unternehmen mit über 800 finanziell Beteiligten aus der Region, das sehr großen Wert auf eine umsichtige Projektumsetzung legt. 23 Windkraftanlagen errichtete die aufstrebende Weinviertler Windkraftfirma im Jahr 2005 in Poysdorf, Rannersdorf und Kreuzstetten. Mit 62 Mio. Euro Investitionsvolumen war die Windkraft Simonsfeld der größte Investor in Windkraftprojekte in ganz Österreich.

Auch das Waldviertel kann auf einen renommierten Windenergieerzeuger verweisen, die WEB Windenergie AG, die größte private Betreiberfirma Österreichs mit 2.700 Beteiligten investierte nicht nur in Österreich, sondern konnte im letzten Jahr schon den ersten Windpark in Tschechien errichten.

"Erfreulich ist, dass der Landesenergieversorger EVN mit ihrer Tochter evn naturkraft voll auf die Windkraft setzt", stellt Hantsch fest. Die evn naturkraft hat 2005 Projekte in Japons (Waldviertel) und in Gänserndorf umgesetzt. Heuer wird die EVN die Hauptinvestorin in ganz Österreich sein. Ihr größtes Projekt (20 Anlagen) wird in Kettlasbrunn bei Mistelbach errichtet werden.

"Auch was die Konkurrenzfähigkeit von Wind zu herkömmlichen Ressourcen anbelangt, war die Entwicklung für Wind positiv", freut sich Hantsch. "Die Preise für Windstrom sind im Gegensatz zu den ständig steigenden Strompreisen für herkömmliche Energien stabil. Während sich der internationale Großhandels-Marktpreis für Strom seit 2003 verdoppelt hat, wird Windstrom real immer billiger. Die Differenz von Windstrom zum allgemeinen Strommarktpreis hat sich so seit 2002 halbiert. Tendenz weiter fallend."

Umfangreiches Hintergrund- und Bildmaterial finden Sie auf der Homepage www.igwindkraft.at im Menü Presse

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Stefan Hantsch, IG Windkraft
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IG Windkraft, www.igwindkraft.at

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