Europäische Industrie zum Präsidentschaftsjahr 2006: Innovation ist die Antwort auf die Herausforderungen der Globalisierung

Wien (OTS) - (PdI) "Im Jahr 2006 haben zwei Regierungen die EU-Präsidentschaft über, die dem Thema Innovation und Exzellenz absolute Priorität beimessen und dies auch im eigenen Land praktizieren. Finnland ist seit vielen Jahren Spitzenreiter im europäischen und auch im globalen Innovationswettlauf. Aber auch Österreich hat es in den vergangenen Jahren geschafft, aus dem Mittelfeld der EU in das europäische Spitzenfeld vorzustoßen", betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Markus Beyrer gestern, Mittwoch abend, in Brüssel.

Als Auftakt zur EU-Präsidentschaft rief die europäische Industrie in der Ständigen Vertretung Österreichs in Brüssel vor hochrangigem Publikum auf, das Jahr 2006 zum Jahr der Innovation zu machen. Vizekanzler Gorbach, Bundesminister Bartenstein, EU-Forschungskommissar Potocnik und UNICE-Präsident Seillière äußerten sich zu den Vorschlägen, die von der österreichischen und finnischen Industriellenvereinigung präsentiert wurden.

"Innovation ist mehr als nur Forschung. Wir fordern eine kohärente Innovationspolitik, die es den europäischen Unternehmen ermöglicht, im globalen Wettbewerb ganz vorne zu stehen. Denn worunter Europa leidet ist eine Umsetzungsschwäche: Wir erzielen Spitzenergebnisse im Bereich der Forschung, sind aber mittelmäßig, wenn es um die Umsetzung in Produkte und Dienstleistungen geht", so Beyrer.

Falsche Signale auf dem Weg zu einem offenen Binnenmarkt für Dienstleistungen, eine zu wenig ambitionierte Bildungspolitik, unflexible Arbeitsmärkte und eine einseitige Klimapolitik im EU-Alleingang sind Innovationsbremsen, die es in Europa aus dem Weg zu schaffen gilt.

"Europa kann im globalen Wettbewerb nicht durch Billigproduktionen punkten", unterstrich Kommissar Potocnik. "Worauf wir uns konzentrieren müssen ist das Dreieck des Wissens: Spitzenforschung, gute Bildungspolitik und Innovation."

Auf sehr positives Echo stieß die klare Aussage von Bundesminister Bartenstein die österreichische Präsidentschaft dazu zu nutzen, Europas Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft maßgeblich zu stärken.

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