ÖH irritiert von Barroso

Studierende fordern klare Worte vom Kommissionspräsidenten

Wien (OTS) - "Auf der einen Seite kritisiert Barroso die
Abschottung der europäischen Universitäten auf der anderen Seite spricht er sich nicht gegen die Zugangsbeschränkungen in Österreich aus", zeigt sich Rosa Nentwich-Bouchal aus dem ÖH-Vorsitzteam anlässlich des heutigen Interviews in der Tageszeitung 'Der Standard' mit Kommissionspräsident Barroso irritiert und fragt: "Wie kann man den spezifischen Problemen eines Mitgliedsstaates mit so viel Ignoranz begegnen?" Barroso sei blauäugig, wenn er glaube, der Urteilsspruch vom Juli könne von der derzeitigen konservativen Regierung nicht ideologisch ausgenutzt werden.

Barbara Blaha vom ÖH-Vorsitzteam ärgert sich über den Kommissionspräsidenten: "Die österreichischen Unis sind jetzt nicht offener, wie Barroso behauptet, im Gegenteil. Die Unis haben die Schoten dicht gemacht - für InländerInnen wie für AusländerInnen." Wer noch immer von offenen, austauschfördernden Unis spreche, lebt in einem Elfenbeinturm.

"Die Studierenden fordern Klarheit: Am Dienstag hören sie, es gäbe eine Lösung, dann wieder nicht und am Donnerstag hören sie salbungsvolle Worte des Kommissionpräsidenten, nur: Mit diplomatischen Worten von Seiten der offiziellen EU-VertreterInnen ist den Studierenden nicht geholfen", so das Vorsitzteam abschließend.

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