Grüne Wien zu VOR-Ausweitung: Herr Schicker, wir haben die Lösung

Puller: "Das Finanzierungsmodell liegt auf der Hand"

Wien (OTS) - "Endlich schließt sich auch Verkehrsstadtrat Schicker unserer Position an und befürwortet die Ausweitung der Kernzone des VORs auf das Umland", freut sich die Grüne Gemeinderätin Ingrid Puller über Aussagen des Stadtrats im heutigen Kurier-Interview. Noch im Mai 2002 hat die SPÖ einen diesbezüglichen Antrag der Grünen im Gemeinderat abgelehnt.

Täglich kommen rund 100.000 ArbeitspendlerInnen mit dem Auto nach Wien. Dieser Pendelverkehr verursacht einen Großteil der Wiener Verkehrsprobleme. Die Zonensprünge im VOR (Verkehrsverbund Ostregion) an der Stadtgrenze sind sicherlich ein bedeutendes finanzielles Hemmnis für viele PendlerInnen, auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen.

Zur Zeit steht Wien gerade in intensiven Verhandlungen mit den VOR-Managern. Laut Zeitungsberichten spießt es sich vor allem an der Finanzierungsfrage. "Doch die Lösung ist ganz einfach", erklärt Puller. "Wien muss massives Interesse daran haben, den motorisierten PendlerInnenverkehr einzudämmen. Daher bietet sich an, die kolportierten sieben bis acht Millionen Euro Mehrkosten aus den Mitteln der Parkometerabgabe zu finanzieren." Diese Mittel sind für den Bau von Garagen und für die Förderung des Öffentlichen Verkehrs zweckgewidmet. 2004 flossen aus diesem Topf jedoch rund 45 Mio. Euro in den Garagenbau und nur 5,4 Mio. Euro in die Förderung des Öffentlichen Verkehrs. "Für die Verbesserung der innerstädtischen Verkehrssituation bringt die Ausweitung der VOR-Kernzone jedenfalls um Eckhäuser mehr als die Errichtung von zwei Volksgaragen", so Puller abschließend.

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