VP-Dworak: Schicker an Schönbrunn nicht interessiert

Statt grotesker Verkehrsmaßnahmen endlich wichtige Gestaltungsprojekte umsetzen!

Wien (VP-Klub) - "Es stellt sich langsam die Frage, ob Stadtrat Schicker überhaupt noch daran interessiert ist, das medial großartig vorgestellte Projekt einer Neugestaltung des Vorfeldes von Schönbrunn ernsthaft zu realisieren", betonte heute der Bezirksparteiobmann der ÖVP Hietzing, LAbg. Bernhard Dworak. Die derzeitige Vorgangsweise Schickers deute eindeutig auf eine Verneinung dieser Frage, denn Schicker sei derzeit nicht gewillt, den Projektstopp aufzuheben.

"Es kann nicht sein, dass der Torso einer Vorplatzgestaltung, die sich lediglich auf die Freimachung einer ehemaligen Parkplatzfläche und eines verbreiterten Überganges beschränkt, als Realisierung der seinerzeit unter großem Pomp präsentierten Gestaltungspläne für den Bereich Schönbrunn verkauft wird", so Dworak. Abgesehen davon, dass die bisherige Realisierung nur einen Bruchteil der ursprünglichen Pläne umsetze, sei der Vorplatz wegen fehlender Markierungen bereits jetzt schon wieder verparkt. Vor allem fehle noch immer die geplante Busgarage. Auch das Bundesdenkmalamt hat das "Verschwinden" der Busse von der Oberfläche als eine der Voraussetzungen zur Realisierung des Projektes genannt.

Die stadtplanerische Enthaltsamkeit des Planungsstadtrats in Sachen Vorfeldgestaltung öffne Ideen a la Disney-Land Tür und Tor. "Statt mit grotesken Maßnahmen, wie die Tempo 50 Aktion, Wiens Bevölkerung zu schikanieren, sollte Stadtrat Schicker endlich seine Passivität bei wichtigen Gestaltungsprojekten aufgeben und die vorliegenden Pläne für das Schloss Schönbrunn rasch umzusetzen", fordert Dworak abschließend.

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