Weinzinger: Rasche Umsetzung des Importverbotes für Hunde- und Katzenfelle nach gestriger Vier-Parteien-Einigung

Grausamen Tierhaltungspraktiken muss ein Ende gesetzt werden

Wien (OTS) - "Nach zähem Ringen mit den Regierungsparteien konnte gestern auf Initiative der Grünen ein Vier-Parteien-Antrag durchgesetzt werden, der den Import von Hunde- und Katzenfellen nach Österreich gesetzlich verbieten soll", freut sich Brigid Weinzinger, Tierschutzsprecherin der Grünen. Die Tiere werden in südostasiatischen Herkunftsländern unter unvorstellbar grausamen Bedingungen gehalten und oft bei lebendigem Leib gehäutet. Die Felle werden in der Bekleidungsindustrie undeklariert als Besatz und auch in der Spielzeugproduktion verwendet. Der Markt für diese Felle ist vor allem Europa, die USA und fünf EU-Staaten haben schon ein gesetzliches Importverbot. "Es ist höchste Zeit für Österreich, mit einem Importverbot ebenfalls dafür zu sorgen, dass diese Tierquälerei ein Ende hat", so Weinzinger.

Gestern wurde im Nationalrat ein Entschließungsantrag beschlossen, der die Regierung auffordert, ein Importverbot rasch vorzulegen und geeignete Umsetzungsschritte zu prüfen. Österreich soll sich zudem für eine internationale Kennzeichnungspflicht einsetzen. "Wir erwarten uns nun von der Regierung eine rasche Gesetzesvorlage, sodass eine Beschlussfassung noch vor dem Sommer möglich ist", fordert Weinzinger.

Der Antrag geht auf eine Bürgerinitiative von TierschützerInnen zurück, die sich an den Petitionsausschuss des Parlaments gewandt hatte. "Mit dem gestrigen Beschluss haben sich engagierte BürgerInnen durchgesetzt und der Tierschutz gewonnen", so Weinzinger.

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