Neufassung des Film/Fernseh-Abkommens von ORF und Filminstitut unterzeichnet

Wien (OTS) - Nach intensiven Verhandlungen wurde nun das zwischen dem Österreichischen Filminstitut und dem ORF bestehende Abkommen über die gemeinsame Finanzierung von österreichischen Kinoproduktionen erneuert.

Eine Änderung des bisherigen Abkommens war durch das 2005 in Kraft getretene neue Filmförderungsgesetz notwendig geworden. Die Vereinbarung sieht eine detaillierte Regelung zu den Verwertungsrechten vor: Der ORF erhält Free-TV- und optional teilweise Pay-TV-Rechte sowie - mit bestimmten Einschränkungen - die uncodierten Satellitenrechte. Alle übrigen Rechte, wie z. B. Video-on-Demand u. Ä., verbleiben dem Produzenten.

Für den ORF lag das Verhandlungsziel in der Wahrung seiner Exklusivrechte sowie der Einräumung eines dem finanziellen Input entsprechenden Rechteumfangs; das Interesse der Produzenten richtete sich auf die möglichst ungehinderte weitere Verwertung bei internationalen Koproduktionen. Der nun erreichte Kompromiss ist für beide Seiten zufrieden stellend und soll dazu beitragen, österreichischen Filmproduktionen größtmögliche Chancen auf dem internationalen Markt zu sichern.

Zuletzt wurden über das FFA Produktionen wie "Silentium", "Henker" und "Caché" sowie - ganz aktuell - "Slumming" und "Klimt" finanziert.

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