Martinz: Geld verjuxen geht weiter

Styrian Airways nächstes Fass ohne Boden. Koalition bestraft die Unternehmer im Land, nimmt Familien Schulstartgeld weg aber verplempert Steuergeld.

Klagenfurt (OTS) - "Wie von Anfang an befürchtet wird auch die Styiran Airways zum Fass ohne Boden nach der Seebühne", sagt heute LR Josef Martinz, nachdem die Styrian Airways angekündigt habe, "frisches Geld für einen weiteren Flugzeugkauf", zu brauchen. "Jeder in dem Land kann sich an die Worte des Landeshauptmannes erinnern. Er hat bei der Beteiligung an der Styrian von 3 Mio. Euro von Seiten des Landes gesprochen und keinen Cent mehr", erinnert Martinz.

Schon damals war durch Wirtschaftsprüfer bestätigt, dass es sich um eine Insolvenz gefährdete Fluglinie handle. Trotzdem habe die Koalition die 3-Mio-Euro-Beteiligung beschlossen. Jetzt solle wieder Geld fließen. "Ich habe schon damals vor diesem Fass ohne Boden gewarnt. Denn eine Fluglinie kann sich nur zu einem Millionengrab entwickeln", erklärt Martinz. Da das Land über die Kärntner Tourismusholding mit 43 % beteiligt sei, liege auf der Hand, wer wieder in die Steuergeld-Schatulle greifen werde.

"Der Flieger nach London ist nahezu leer, das Land zahlt dazu und jetzt soll wieder die Kärntner Bevölkerung herhalten", kritisiert Martinz. Wie schon bei der Seebühne würden hier Steuermillionen verschleudert.

"Die Kärntner Unternehmer erhalten ein Horror-Abgabenpaket aufgebrummt, der Bevölkerung nimmt die Koalition das Schulstartgeld weg, aber für teure Flieger hat die Belastungs-Koalition Geld ohne Ende", sagt Martinz. Wahrscheinlich habe seine rote Koalitionspartnerin auch hier schon zugestimmt. Denn auch bei der Seebühne habe Schaunig tatkräftig mitgeholfen, dass auch 2006 wieder Steuergeld in das feuchte Millionengrab fließt.

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