VP-Praniess-Kastner: Überprüfung von Gebühren für Rettungs- und Krankentransporte gefordert

Ausfahrt einer Rettung kostet in Wien 422 Euro

Wien (OTS) - "Woraus sich die Rettungsgebühren in Wien zusammensetzen ist rätselhaft und wird von der zuständigen SP-Stadträtin seit Jahren nicht beantwortet", kritisiert ÖVP Wien Gesundheitsausschussmitglied LAbg. Karin Praniess-Kastner im heutigen Wiener Gemeinderat anlässlich der geplanten Erhöhung dieser Gebühren.

Die Gebühren für Rettungsfahrten werden fällig, sobald es zur Ausfahrt eines Einsatzfahrzeuges kommt. "Dabei werden immerhin Gebühren in der Höhe von 422 Euro fällig, unabhängig von der Dauer des Einsatzes im Wiener Stadtgebiet. Völlig unklar dabei ist, woraus sich diese Gebühren eigentlich zusammensetzen", betont Praniess-Kastner. Zusätzlich fallen auch Kosten an, die fällig werden, sobald in Wien für eine Veranstaltung die Bereitstellung eines Sanitäters oder Notarztes notwendig ist. Auch hier herrscht Unklarheit, auf welcher Basis die dafür zu entrichtenden Gebühren berechnet werden.

"Da die Gebühren für Rettungs- und Krankentransporte nunmehr wieder einmal angehoben werden sollen - und das noch dazu in unterschiedlichem prozentuellem Ausmaß - ist es dringend erforderlich, die Berechnungsbasis zu durchleuchten und einer Überprüfung zu unterziehen.", so die VP-Abgeordnete, die damit den heute im Gemeinderat eingebrachten Antrag auf Überprüfung dieser Gebühren begründet. "Die zuständige SP-Stadträtin Brauner muss sich endlich mit dieser Problematik auseinandersetzen und darüber Auskunft geben", fordert Praniess-Kastner abschließend.

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