GPA-Jugend: Vorstoß des Bildungsministeriums ist zu begrüßen

Europaweiter, freier Hochschulzugang muss her

Wien (GPA/ÖGB) - "Den ganzen Blödsinn hätten wir uns ersparen können, wenn Bildungsminsterin Gehrer letzten Sommer etwas überlegter gehandelt hätte", ist sich der Vorsitzende der GPA Jugend, Rene Pfister sicher. "Prinzipiell befürworten wir, dass wieder die Studienvoraussetzungen des Heimatlandes für Österreich gelten."++++

"Warum die Rücknahme der Maßnahmen von letztem Sommer aber nur für das Medizinstudium gelten sollen, ist mir unbegreiflich. Ministerin Gehrer ist aufgerufen, optimale Studienvoraussetzungen für alle Studienrichtungen herzustellen. Deshalb müssen die Verschlechterungen für die österreichischen Studierenden in allen Studienrichtungen zurückgenommen werden", fordert Pfister.

"Das auf zwei Jahre befristete Provisorium für die Medizinuniversitäten kann nur eine Übergangslösung sein. Gehrer sollte den österreichischen EU-Vorsitz als Chance nutzen, ihre eigene, rückwärtsgewandte Politik zu überdenken und einen Vorstoß für einen europaweiten freien Hochschulzugang zu machen", schließt Pfister.

ÖGB, 24. Jänner 2006 Nr. 47

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