E-Wirtschaft: Plus 3,1 Prozent bei Mindestlöhnen/-gehälter

KV-Partner wollen Einkommen für ArbeiterInnen und Angestellte vereinheitlichen

Wien (OTS) - Nach intensiven und teilweise schwierigen
Verhandlungen konnten die Gewerkschaft Metall - Textil (GMT) und die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) mit dem Verband der Elektrizitätsunternehmen Österreichs (VEÖ) am 23. Jänner 2006 einen Kollektivvertragsabschluss erreichen. Der Kollektivvertrag gilt für die rund 15.000 ArbeiterInnen, Angestellten und Lehrlinge in den österreichischen Elektrizitätsunternehmen.****

Der Kollektivvertragsabschluss im Detail:

  • Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestlöhne und Mindestgehälter um 3,1 Prozent
  • Erhöhung der Ist-Löhne und Ist-Gehälter um 3,1 Prozent, mindestens jedoch um 60 Euro
  • Erhöhung der Lehrlingsentschädigungen um 3,1 Prozent
  • Erhöhung der Zulagen um 2,7 Prozent und der Aufwandsentschädigungen um 2,6 Prozent
  • Erhöhung des Kilometergeldes um 2 Cent pro Kilometer

Die Kollektivvertragspartner haben außerdem die Weiterführung der Gespräche für ein gemeinsames Entgeltsystem der ArbeiterInnen und Angestellten mit dem Ziel einer Finalisierung bis 30. April 2006 vereinbart. Der neue Kollektivvertrag tritt am 1. Februar 2006 in Kraft.

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