VSStÖ: Gehrer erkennt: Ihre Lösung ist keine Lösung

Scharfe Kritik an Ministerin Gehrers scheinbaren Lösungsansätzen

Wien (SK) - Nun hat auch die Bildungsministerin erkannt, dass die eingeführten Zugangsbeschränkungen deutsche Studierende nicht vom Studium in Österreich abhalten können. Ministerin Gehrers Antwort:
Zurück zum Start, aber die eingeführten Zugangsbeschränkungen behalten", so VSStÖ-Vorsitzende Sylvia Kuba am Dienstag. "So klar war noch nie zu erkennen, dass Gehrer und Co das EuGH- Urteil bloß zum Anlass genommen haben, um den offenen Hochschulzugang endgültig zu Grabe zu tragen. Die Richtung ist klar zu erkennen, auch wenn die Ministerin ihre 'Lösung' schon nicht mehr Lösung nennen will. Dadurch wird noch klarer, dass diese Lösung einfach keine ist", so Kuba. ****

Das Bildungsministerium denkt die Möglichkeit einer Rücknahme der Zugangsbeschränkungen offensichtlich nicht einmal an. Die Vorsitzende weiter: "Anstatt sich glücklich zu schätzen, dass besonders viele junge Menschen studieren wollen und das als Chance zu begreifen, fühlen sich die Konservativen Österreichs anscheinend von einem Zuwachs an AkademikerInnen bedroht."

Keine Lösung sehen die sozialistischen Studierenden in der Wiedereinführung des Herkunftslandprinzips mit der gleichzeitigen Beibehaltung der Zugangsbeschränkungen. "Außer einer zusätzlichen Barriere für ausländische Studierende ändert das an der jetzigen Situation gar nichts. Die einzige Antwort kann sein: Ausbau von Studienplätzen, gänzliche Rücknahme aller Zugangsbeschränkungen in allen Fächern und Konzentration auf Qualitätssteigerung der Universitäten", schloss Kuba. (Schluss) ah/mm

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