ÖH: Rückkehr muss mit Aufhebung der Zugangsbeschränkungen einher gehen

Morgiger Termin soll Klärung bringen

Wien (OTS) - Die geplante Rückkehr zum Herkunftslandprinzip darf kein weiterer Alleingang der Regierung werden. Eine derartige Entscheidung erfordert genaue Überlegungen unter Einbeziehung aller Beteiligter - besonders der Studierenden. Die ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft) zeigt sich überrascht, dass Gehrer derartigen Informationen preis gibt, während morgen noch ein Termin der ÖH mit Sektionschef Faulhammer zum Thema Medizin-Unis aussteht.

Barbara Blaha aus dem Vorsitzteam der ÖH: "Die einzige adäquate Reaktion wäre eine Aufhebung des § 124b des Universitätsgesetzes 02. Wenn das Herkunftslandprinzip wieder eingeführt wird und die Zugangsbeschränkungen trotzdem bleiben ist das Wahnsinn. Diese sind nicht notwendig, da die einzigen Unis mit steigenden Studierendenzahlen die Medizin-Unis waren".

"Wir hoffen, dass der morgige Termin nicht nur eine Farce ist, um die Studierenden vor vollendete Tatsachen zu stellen", so Rosa Nentwich-Bouchal aus dem Vorsitzteam. "Die von Gehrer angekündigte breite Diskussion über eine vernünftige Lösung erfordert dringend eine Einbindung der Studierenden".

"Sollten die Zugangsbeschränkungen nicht aufgehoben werden, stellt sich nicht die Frage nach Pest oder Cholera, sondern es ergibt sich eine Situation von Pest und Cholera", stellt das Vorsitzteam der ÖH abschließend fest.

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