Bayr: Fair gehandelte Blumen adeln Opernball!

SPÖ-Sprecherin für Entwicklungszusammenarbeit fordert neuerliche Verhandlungen

Wien (SK) - Die SPÖ-Sprecherin für Entwicklungszusammenarbeit, Petra Bayr, fordert neue Verhandlungen zwischen den Opernballverantwortlichen und der Fair Trade Organisation FIAN. 30.000 fair gehandelte Rosen auf dem berühmtesten Ball der Welt, das wäre ein wichtiges und wertvolles Zeichen für menschenwürdige und umweltverträgliche Blumenproduktion, die zu zwei Drittel in Ländern entlang des Äquators stattfindet. Ein Zeichen, das von Wien aus in die ganze Welt gesendet wird, betonte Bayr: "Ich bin davon überzeugt, dass dieses Signal auch im Sinne des Opernballs ist und dass die vorhandene Zeit bis zum Ball ausreicht, um eine Lösung zu finden." ****

"Auf den meisten Blumenfarmen arbeiten Frauen, Männer und oft auch Kinder unter sehr schlechten Arbeitsbedingungen und unter Einsatz von teils hochgiftigen Chemikalien und zu extrem niedrigen Löhnen", erklärte die SPÖ-Sprecherin für Entwicklungszusammenarbeit. Gerade Rosen verlangen ein hohes Maß an Pflege, und es sind mehrheitlich Frauen, die in Afrika und Lateinamerika von den Verbesserungen der Arbeitsbedingungen durch Fairtrade-Betriebe profitieren. Weiterbildungsangebote, Kinderbetreuung, faire Löhne, Verbot von Kinderarbeit, Gesundheitsschutz und soziale Projekte kommen dabei direkt den Arbeiterinnen und ihren Familien zugute. (Schluss) ah/mm

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