Uni-Zugang - Bleckmann: Regelung kurzfristig sinnvoll!

Als langfristige Lösung BZÖ-Modell Uni-Scheck einführen

Wien (OTS) - Als "kurzfristig sinnvoll" bezeichnete heute die BZÖ-Wissenschaftssprecherin NAbg. Dr. Magda Bleckmann die Regelung, für medizinische Fächer den Uni-Zugang durch die Rückkehr zum Herkunftslandprinzip für EU-Ausländer zu beschränken. Bleckmann hatte bereits vergangenen Freitag diese Forderung erhoben. "Die Situation für österreichische Anwärter auf ein Medizinstudium war nicht mehr tragbar. Die Zahl der deutschen Studienanfänger hat sich durch das EuGH-Urteil verzehnfacht. Mit dieser Regelung wird für das Herbstsemester eine zufrieden stellende Lösung für österreichische Studenten geschaffen".

Langfristig müsse das BZÖ-Modell des Uni-Schecks eingeführt werden. Dieses Modell benachteilige die österreichischen Studierenden nicht und sei EU-konform. "Wir müssen den Ansturm von deutschen Numerus Clausus-Flüchtlingen dauerhaft stoppen. Dafür sollen die Studiengebühren im ersten Semester auf 5000 Euro angehoben werden. Österreichische Maturanten erhalten einen Uni-Scheck in der Höhe von 4.637 Euro, wodurch der Uni-Beitrag für sie weiterhin 363 Euro beträgt. Dies würde den Zustrom deutscher Studenten bremsen, den österreichischen Studenten ihren Studienplatz sichern und den Unis mehr Geld bringen", so Bleckmann.

"Wir arbeiten an diesem Modell und werden in Kürze Ergebnisse unserer Studie präsentieren", kündigte die BZÖ-Wissenschaftssprecherin abschließend an. (Schluss) lb

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