Feinstaub - Für SP Wutzlhofer ist Kritik der ÖVP und der FPÖ an "Tempo 50" ein "peinliches Schauspiel"

Wien (SPW-K) - "Laut einer Studie der WHO sterben alleine in Österreich rund 2.400 Menschen an den Folgen verkehrsbedingten Feinstaubs. Diese Toten sind der ÖVP und der FPÖ aber vollkommen egal", kritisiert SPÖ-Gemeinderat Jürgen Wutzlhofer die Vorgangsweise dieser beiden Parteien in der Aktuellen Stunde der heutigen Gemeinderatssitzung. Die Stadt Wien hat schon vor einiger Zeit ein umfassendes Maßnahmenpaket erarbeitet, um Feinstaubemissionen zu reduzieren. Der ÖVP und der FPÖ wirft der SPÖ Abgeordnete vor, dieses Maßnahmenpaket "nicht einmal gelesen zu haben".

Zahlreiche Untersuchungen haben ergeben, Feinstaub im Wiener Stadtgebiet wird zu 54 Prozent vom Verkehr verursacht. Neben vielen anderen Maßnahmen, die in dem Paket enthalten sind, hat die Stadt Wien beschlossen, Tempo 50 im gesamten Landesgebiet einzuführen. "Eine Maßnahme, die im Vergleich ein gelindes Mittel ist. In anderen österreichischen Städten ist flächendeckend Tempo 30 auf Nebenstraßen oder gar ein Fahrverbot in Diskussion. In norditalienischen Städten wird bereits ein Fahrverbot verhängt", sagt Wutzlhofer.

Die ganze Zeit sei weder von ÖVP noch von FPÖ etwas zu diesem Maßnahmenpaket zu hören gewesen, kritisiert der SPÖ-Gemeinderat. "Es ist eine Schande, dass diese beiden Parteien nicht für eine Vernunftkoalition zur Verfügung gestanden sind. Eine solche ist mit den Autofahrerclubs ja möglich gewesen. Außerdem ist die ÖVP bis heute konkrete Vorschläge zur Reduktion des Feinstaubs schuldig geblieben", sagt Jürgen Wutzlhofer. (Schluss)

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