Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Wien (SWV): ÖVP-Stenzel schadet der Wiener Wirtschaft

Geplantes Busfahrverbot in der Inneren Stadt ist kontraproduktiv für den Tourismus

Wien (OTS) - Seit Tagen kursieren Gerüchte über Pläne für ein Reisebus-Verbot in der Wiener City. Geht es nach ÖVP-Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel, dann haben Reisebusse bald nichts mehr im ersten Bezirk zu suchen. "Was das für die Wirtschaft und hier im besonderen für die Tourismus- und Gastronomiebetriebe heißt, brauche ich wohl niemanden zu erklären", so Willy Turecek, Vorsitzender der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft im SWV.

Seit Jahren ist die Entwicklung des Wiener Tourismus äußerst positiv. Vor allem die Innere Stadt ist das Herz des Wiener Tourismus. "Verbote wie sie in der Inneren Stadt seitens der ÖVP gefordert werden, sind wirtschaftsfeindlich, bedeuten den Verlust von Arbeitsplätzen und sind ein schwerer Schlag ins Gesicht der Gastronomie und Hotellerie", bedauert Turecek.

Seitens der Wirtschaftskammer Wien korrigierte Präsidentin Brigitte Jank die Äußerungen Stenzels. Jank betonte, dass die Wirtschaftskammer Wien lediglich über eine Umsetzung des Buskonzeptes verhandle und nicht über eine Auflösung der Buszone am Stephansplatz. "Anders sieht das scheinbar Johannes Seiler, Spartenobmann-Stellvertreter der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien, der als ÖVP-Bezirksrat im Team von Frau Stenzel mitentscheidet und sich offenbar gegen jene Gastronomen richtet, deren Interessen er eigentlich vertreten soll. Von ihm habe ich noch nichts bezüglich der unsinnigen und wirtschaftsfeindlichen Vorhaben seiner eigenen Partei gehört", bedauert Turecek.

Verhandlungen über ein zweckmäßiges Buskonzept gemeinsam mit der Stadt und der Wirtschaftskammer Wien seien im Sinne der BewohnerInnen und des Tourismus sinnvoll. Ein kurzsichtiger Rundumschlag gegen die Interessen des Tourismus und gegen die Wiener Wirtschaft nütze weder den BezirksbewohnerInnen noch jenen Menschen, die in der Inneren Stadt beschäftigt sind, so Turecek abschließend.

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