VP-Stiftner: Dieselfilternachrüstung soll durch Stadt Wien gefördert werden

Wien (VP-Klub) - "Wenn Sie unserem Vorschlag gefolgt wären, und anstatt des generellen Tempo 50 auf den Wiener Straßen eine Förderung für des nachträglichen Einbaus für Dieselfilter für PKW beschlossen hätten, wäre uns die Tempo 50 Misere dieser Stadtregierung erspart geblieben", betont der Umweltsprecher der ÖVP Wien, LAbg. Roman Stiftner, in der heutigen Wiener Gemeinderatssitzung. Man habe zwar auf Drängen der ÖVP Wien die Notwendigkeit von filtertechnischen Nachrüstungen erkannt, aber diese auf populistische Zwangsmaßnahmen für Baumaschinen beschränkt. Wichtiger wäre es aber, auch die viel bedeutendere Zahl emittierender privater Dieselfahrzeuge mit Dieselfilter auszustatten.

Wenn es der SP-Stadtregierung wirklich ernst mit der Feinstaubbekämpfung wäre, müsse sie den Einbau von Dieselfilter fördern, wie es andere Bundesländer bereits machen - so gewähren Oberösterreich, Salzburg und die Steiermark 300 Euro Förderung für die Nachrüstung. In der SP-regierten Steiermark werden sogar saubere LKW über 3,5 Tonnen mit 700 Euro Zuschuss belohnt, ebenso gibt es Förderungen in Kärnten, Tirol, und sogar von den Städten Graz und Linz.

"Die Bundesregierung hat gezeigt, wie man es macht und gewährt jetzt eine steuerliche Förderung für den Kauf von Dieselfilterfahrzeugen", so Stiftner. In ähnliche Maßnahmen für Wien zu investieren, würde sich als wirksamer erweisen als das Wirrwarr um die Temporeduktion auf Wiens Straßen. Die halbe Mio. Euro, die die Umstellung der Schilder auf Wiens Straßen gekostet hat, hätte man besser in eine Dieselfilternachrüstungsförderung investiert. Einfach nur gesetzliche Maßnahmen für einzelne Verursachergruppen zu erlassen, die in den meisten Fällen ohnedies nichts bringen, ist nicht die Umweltpolitik, die zum Ziel führt. Hingegen würde das Anreizsystem einer Dieselfilterförderung dazu führen, dass sich mehr Autofahrer entschließen würden, ihre Fahrzeuge umzurüsten, um damit einen Beitrag für die Bekämpfung der Feinstaubbelastung in Wien zu leisten, schloss Stiftner.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001