VP-Wolf: Theaterreform - bitte warten

Kosmostheater hört auf

Wien (VP-Klub) - "Mit großem Bedauern nahm ich den Entschluss Barbara Kleins vom Kosmostheater zur Kenntnis, dass sie nicht mehr weitermachen will", zeigt sich der Kultursprecher der ÖVP Wien, LAbg. Franz Ferdinand Wolf, betroffen. Er versteht jedoch, dass die Theatermacherin nach langwierigen Verhandlungen die Geduld mit der Wiener Kulturabteilung verloren hat. "Mit dem Kosmostheater verliert Wien ein Haus, das mit seinem akzentuiert feministischen Programm wesentlich zur Vielfalt des Angebotes beitrug", bedauert Wolf.

"Am Beispiel des Kosmostheaters zeigt sich, dass die groß angekündigte Theaterreform nur halbherzig umgesetzt wird. Den einfachsten Teil - die Kleinbühnen - brachte Mailath-Pokorny noch irgendwie hinter sich. Bei den Mittelbühnen zeichnen sich schon seit längerem Probleme ab", kritisiert Wolf den SP-Kulturstadtrat. Die Schließung des Kosmostheaters bildet hier nur den traurigen Höhepunkt. Er hält endlose, ergebnislose Verhandlungen, fehlende Vorgaben und zu wenig konkret formulierte Ziele für die Ursache des Unmutes innerhalb der Szene. In Schweigen hüllt sich Mailath-Pokorny auch bezüglich der Kooperationshäuser, denen im Rahmen der Theaterreform eine Schlüsselrolle zukommt.
"Niemand versteht, worauf Mailath-Pokorny noch wartet. Es macht keinen Sinn, eine umfangreiche Studie zur Wiener Theaterlandschaft erarbeiten zu lassen und dann die Umsetzung bestenfalls halbherzig zu betreiben", findet Wolf.

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