Kickl: Linzer Vorgänge beweisen Richtigkeit des FPÖ-Slogans "Freie Frauen statt Kopftuchzwang"

FPÖ für Kopftuchverbot in Schulen

Wien (OTS) - Schockiert zeigte sich FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl über die Vorgänge in Linz, wo moslemische Väter einen Kopftuchzwang für Lehrerinnen gefordert und die Pädagoginnen beschimpft haben. Gleichzeitig kündigte er den entschiedenen Widerstand der FPÖ gegen derart irrwitzige Forderungen an.

"Es kann ganz und gar nicht sein, daß Zuwanderer versuchen, uns ihre Sitten aufzuzwingen", betonte Kickl. Zuwanderer hätten sich den hierzulande üblichen Sitten anzupassen und nicht umgekehrt. Kopftücher für Lehrerinnen kämen auf keinen Fall in Frage. "Ganz im Gegenteil wäre ein Kopftuchverbot in Schulen und allen öffentlichen Instituten nach französischem Vorbild jetzt Gebot der Stunde", meinte der freiheitliche Generalsekretär. Die betroffenen Pädagoginnen könnten sich der vollen Unterstützung der FPÖ sicher sein.

"Zuerst hat man Haßprediger toleriert, dann hat man einen Minarettbau in Tirol zugelassen, und jetzt sollen unsere Lehrerinnen sich den islamischen Sitten anpassen", führte Kickl weiter aus. Dies alles sei die Folge einer völlig falschen Integrations- und Zuwanderungspolitik. "Es würde mich nicht wundern, wenn SPÖ und Grüne in ihrem Multikultiwahn die moslemischen Väter in Linz unterstützen und Kopftücher für alle Lehrerinnen fordern, die auch nur ein einziges moslemisches Kind in der Klasse haben." Aber auch die ÖVP könne sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Unter der Kanzlerschaft Schüssels sei die Zuwanderung gerade aus islamischen Ländern förmlich explodiert. Und daß der orange Appendix der ÖVP im Wiener Wahlkampf auf türkischen Hochzeiten das Tanzbein geschwungen habe, sei auch noch allgemein bekannt.

Für Kickl zeigt dies einmal mehr, wie sehr der FPÖ-Slogan "Freie Frauen statt Kopftuchzwang" aus dem Wiener Wahlkampf berechtigt gewesen sei. "Es hat lange genug gedauert, bis die Gleichberechtigung der Frauen erreicht wurde. Wir lassen uns das Erreichte sicher nicht durch mittelalterliche Fanatiker zerstören." Dem islamischen Fundamentalismus müsse Einhalt geboten werden. "Wenn sich fanatische Moslems in unserem Land nicht wohl fühlen, sollen sie die Konsequenzen ziehen. Es ist niemand verpflichtet, hier zu leben."

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