Steigerung des Jahresbezugs von Dr. Georg Springer tatsächlich niedriger als die der durchschnittlichen Bezüge eines Bundestheaterbediensteten

Tatsächliche Bezugssteigerung um 5,84% in vier Jahren (2000 bis 2004)

Wien (OTS) - Im Standard vom 20. Jänner 2006 eröffnet Thomas Trenkler unter dem Titel "Bundestheater: Streikdrohung bleibt aufrecht" im reißerischen Tonfall: "Das Jahresgehalt von Georg Springer, dem Geschäftsführer der Bundestheaterholding, stieg zwischen 2000 und 2004 von 185.500 auf 217.300 Euro - und damit um 31.800 Euro oder 17,16 Prozent."

Entgegen allgemein verbreiteter, selbstverständlicher journalistischer Gepflogenheit wurde dabei bedauerlicherweise unterlassen, gewissenhaft zu recherchieren und an der richtigen Stelle Erkundigungen einzuholen. Ungeachtet der Fragen nach Seriosität, Sinn und Zusammenhang einer solchen journalistischen Äußerung sind daher vordringlich die Tatsachen richtig zu stellen:

Der offensichtlich aus der Einkommenserhebung des Rechnungshofes entnommene Bezugsvergleich lässt völlig außer Acht, dass Bezugsteile, die jeweils für ein bestimmtes Kalenderjahr gebührt haben, erst im darauffolgenden Kalenderjahr ausbezahlt worden sind. Bei dem vom Standard angestellten Vergleich müsste man nämlich diese Bezugsteile inhaltlich dem richtigen Kalenderjahr zurechnen. Aus dieser korrekten, weil bereinigten Bezugsberechnung ergibt sich eine tatsächliche Bezugssteigerung zwischen 2000 und 2004 von 5,84%!

Ausgehend von den generellen Gehaltsabkommen für Bundestheaterbedienstete in diesem Zeitraum und den kollektivvertraglich vorgesehenen zweijährigen Vorrückungen ist die Bezugserhöhung von Dr. Georg Springer damit deutlich niedriger als bei einem durchschnittlichen Bezug eines Bundestheaterbediensteten. Damit liegen die Bezugssteigerungen von Dr. Georg Springer auch deutlich unter den Gehaltsabschlüssen des öffentlichen Dienstes im betreffenden Zeitraum.

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