Grillitsch: Nationaler Biomasseaktionsplan für Österreich ist Gebot der Stunde

Europäische Impulse für eine nachhaltige Energiezukunft noch unter österreichischem EU-Vorsitz zu erwarten

Wien, 20. Jänner 2006 (ÖVP-PK) "Ich begrüße die Initiative vom Ratsvorsitzenden Josef Pröll schon in der nächsten Woche beim EU-Landwirtschaftsministerrat die Diskussion über einen europäischen Biomasseaktionsplan zu starten. Wir werden vom Bauernbund in den nächsten Tagen einen umfassenden nationalen Aktionsplan für erneuerbare Energie vorlegen und uns damit in die Diskussion einbringen. Zentrale Punkte dabei sind die Stärkung der Biomasse für die Wärmeversorgung, für die Stromversorgung und die Forcierung von erneuerbaren Energieträgern als Treibstoff", so Bauernbund-Präsident Abg.z.NR Fritz Grillitsch heute, Freitag, anlässlich des bevorstehenden EU-Landwirtschaftsministerrats, der sich auf Initiative von Umweltminister Josef Pröll intensiv mit dem Thema Biomasse auseinandersetzen wird. ****

"Ich begrüße ebenso, dass sich die europäischen Energieminister mit alternativen Energiekonzepten und der Forcierung erneuerbarer Energie auseinandersetzen, um die europäische Importabhängigkeit von den fossilen Energieträgern zu vermindern und unsere Energieautonomie zu stärken", sagte Grillitsch weiter. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass es unseren Ministern Josef Pröll und Martin Bartenstein gelingen wird, Österreichs Kompetenz auf diesem Gebiet einzubringen und europaweit neue Impulse für erneuerbare Energie zu setzen", betonte der Bauernbund-Präsident.

Gerade die Landwirtschaft habe ein enormes Interesse am Ausbau der erneuerbaren Energieträger im Bereich Strom, Wärme und Treibstoff. "Hier muss es unser Ziel sein, vorhandene Potenziale auszuschöpfen", betonte Grillitsch. "Wir wollen unsere Stärken forcieren." Der Bauernbundpräsident zeigt sich erstaunt, dass die Grünen das Thema der erneuerbaren Energieträger zur Chefsache von Van der Bellen erklärt haben. "Der Grund liegt vielleicht darin, dass Van der Bellen mit seiner Umweltsprecherin Glawischnig nicht
so zufrieden ist", so Grillitsch abschließend.

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