Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Wien (SWV): VP-Felzmann kritisiert ÖVP-Wirtschaftspolitik

SWV-Kritik an verpatzter Steuerreform bestätigt

Wien (OTS) - Carina Felzmann, ÖVP-Abgeordnete zum Nationalrat kritisierte heute Freitag die Wirtschaftspolitik der ÖVP-dominierten Bundesregierung hinsichtlich der Klein- und Mittelbetriebe sowie Einpersonenunternehmen. "Wenn Felzmann meint, dass für die Wiener Kreativwirtschaft etwas hinsichtlich der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall gemacht werden muss, dann kann ich sie dabei nur unterstützen, muss mich aber gleichzeitig fragen, ob sie nicht weiß, wer den Entgeltfortzahlungsfonds abgeschafft hat?", so LAbg. Fritz Strobl, Präsident des SWV Wien.

Auch hinsichtlich der Aussage Felzmanns betreffend steuerlicher Besserstellung, reagierte Strobl mit Verwunderung. "Wenn Carina Felzmann über die Wiener Kreativwirtschaft spricht, dann wird sie wohl wissen, dass es sich dabei um viele Einpersonenunternehmen sowie Klein- und Mittelbetriebe handelt, die von der "Steuerreform" nicht profitiert haben. Dank der "Steuerreform" kamen 80% der KöSt-Senkung lediglich 1.500 Großbetrieben zugute. Ich glaube nicht, dass viele Unternehmen der Wiener Kreativwirtschaft darunter waren", bedauert Strobl.

Felzmann kritisiert Unverständnis für die Arbeits- und Lebenssituation der Kreativen. "Wenn Felzmann im Nationalrat sowohl für die Abschaffung des Entgeltfortzahlungsfonds als auch für eine "Steuerreform" der Bundesregierung gestimmt hat, dann glaube ich, hat sie die Arbeits- und Lebenssituation der Kreativen nicht verstanden. Sonst müsste sie wissen, dass die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung, der sie im Nationalrat ihre Zustimmung gegeben hat, lediglich einigen wenigen Konzernen sowie der Industrie und nicht der Kreativwirtschaft zugute kommt", so Strobl.

Fazit ist: Die Wirtschaftspolitik der ÖVP-dominierten Bundesregierung unterstützt einige wenige Großbetriebe. Die Wirtschaftspolitik der Wiener Stadtregierung unterstützt die Wiener Wirtschaft. "Dazu gehören vor allem die vielen Klein- und Mittelbetriebe und Einpersonenunternehmen. Auch in der Kreativwirtschaft, die seit 2004 seitens der Stadt mit neun Millionen Euro (für drei Jahre) im Zuge von departure für die Kreativwirtschaft unterstützt werden", schloss Strobl.

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