Atomwaffen: Kickl: Schüssel muß sich von Chirac distanzieren

Drohung mit Atomwaffen ist ungeheuerlich

Wien (OTS) - "Chirac droht mit Atomwaffen, und Schüssel schweigt", sagte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. "Es war auch nicht anders zu erwarten."

Kickl forderte den Bundeskanzler auf, unverzüglich Gespräche mit dem französischen Präsidenten aufzunehmen. "Allen besonnenen Menschen lief gestern ein kalter Schauer über den Rücken, als sie von den Aussagen Chiracs hörten. Nur den Bundeskanzler läßt das offenbar völlig gleichgültig." Schüssel müsse sich klar und eindeutig distanzieren.

Die Drohung, Atomwaffen einsetzen zu wollen, sei ungeheuerlich. "Der sechzigste Jahrestag der Zerstörung Hiroshimas ist jetzt ein knappes halbes Jahr her", erinnerte Kickl. "Und heuer findet der zwanzigste Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl statt. Und was passiert? Der französische Präsident spielt mit Nuklearwaffen, und der EU-Kommissionspräsident fordert den Ausbau von Nuklearkraftwerken. Welche Welt wollen diese Menschen unseren Kindern eigentlich hinterlassen?"

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