Sozialministertreffen: Absichtserklärungen müssen konkretes Gesicht bekommen

Halbierung der Sockelarmut, Hebung der Bildungsabschlüsse von Kindern aus ärmeren Familien, existenzsichernde Arbeitslosenleistungen wie in Dänemark.

Wien (OTS) - "Wir haben die Absichten gehört", so DIE ARMUTSKONFERENZ anlässlich des Sozialministertreffens in Villach, "jetzt warten wir auf die Formulierung konkreter Ziele."
"Halbierung der Sockelarmut, Reduzierung des Krankheitsrisikos Armutsbetroffener um 25%, Hebung der Bildungsabschlüsse von Kindern aus ärmeren Familien, existenzsichernde Arbeitslosenleistungen wie in Dänemark, Reduzierung der working poor in Österreich", zählt Martin Schenk, Sozialexperte der Diakonie, dringliche Ziele auf. "Die Absichtserklärungen müssen ein konkretes Gesicht bekommen. Schöne Worte machen nicht satt."

"Zeitgemäße Konzepte sozial erfolgreichere Modelle liegen längst auf dem Tisch", so Schenk. "Darunter das Mindestsicherungs ABC der Armutskonferenz, Konzepte für eine sozial durchlässige Schule, Gesundheitsprävention für sozial Benachteiligte, den gerechteren Zugang zu adäquaten Finanzdienstleistungen, sowie innovative und nachhaltige Modelle der Arbeitsmarktintegration und Strategien zur Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit."

Das EU-Papier, das den Sozialministern als Leitlinie für die bis September zu erstellenden Aktionspläne gegen Armut vorliegt, fordert "sicherzustellen, dass alle zu den grundlegenden Ressourcen, Rechten und Dienstleistungen Zugang haben, der Voraussetzung ist für die gesellschaftliche Teilhabe. Dabei ist gegen Formen der Ausgrenzung und alle Formen von zu Ausgrenzung führender Diskriminierung vorzugehen".

DIE ARMUTSKONFERENZ. - Österreichisches Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung.

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