EU fördert Innovation in Vorarlberg

Vier-Millionen-Euro-Programm genehmigt

Brüssel/Bregenz (VLK) - Als einziges österreichisches Bundesland hat Vorarlberg von der Europäischen Kommission den Zuschlag für ein zweites Förderprogramm für innovative Maßnahmen bekommen, teilen Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Manfred Rein mit. Zwei Millionen Euro aus EU-Töpfen werden dadurch in den nächsten zwei Jahren zusätzlich nach Vorarlberg fließen. Zusammen mit öffentlichen und privaten Investitionen stehen somit mehr als vier Millionen Euro insbesondere für den Bereich Gesundheit und Tourismus zur Verfügung.

Ziel des Programmes ist es, Maßnahmen in der Gesundheitsprävention und Gesundheitsforschung zu fördern und die dabei gewonnenen Erkenntnisse auch wirtschaftlich zu nützen. LR Rein: "Gerade im Tourismus ist es angesichts der breiten Konkurrenz notwendig, sich mit speziellen und hochqualitativen Angeboten von allgemeinen Trends abzuheben. Die verstärkte Verknüpfung der Aspekte Natur und Gesundheit eröffnet dem Tourismus in unserem Land große Chancen. Darüber hinaus gilt es aber zu prüfen, wie Ergebnisse der Gesundheitsforschung, etwa im Bereich der Medizintechnik, wirtschaftlich verwertet werden können."

Auch Gesundheitsreferent Landesstatthalter Hans-Peter Bischof begrüßt die Genehmigung des EU-Förderprogrammes, bieten sich dadurch doch zusätzliche Möglichkeiten, die hoch entwickelten Gesundheitsstrukturen im Lande weiter zu verbessern.

Mit ausschlaggebend für den Zuschlag der Kommission war die erfolgreiche Abwicklung des ersten Programmes, das mit drei Millionen Euro an EU-Fördermitteln ausgestattet war und dessen Schwerpunkt im Aufbau der Forschungslandschaft in Vorarlberg lag. Insbesondere für die Fachhochschule konnten dadurch Impulse geweckt und weitere Förderquellen erschlossen werden, zieht LH Sausgruber eine positive Bilanz. Ebenso wurde mit dem Aufbau der V-Research (zehn Vorarlberger Unternehmen forschen gemeinsam im Umfeld der
Fachhochschule), die den Zweck der Zusammenführung von Forschung und Wirtschaft hat, ein wichtiges Element der praktischen Übertragung von Forschungsergebnissen eingerichtet.

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