FPÖ-Vize Hofer: Kategorisches Nein zum Ausbau der Atomkraft

Schüssel soll sein Duckmäusertum aufgeben

Wien (OTS) - Schockiert zeigte sich der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer über die Forderung von EU-Kommissionspräsident Barroso, die Atomkraft weiter auszubauen. "Von Österreich kann es dazu nur ein kategorisches Nein geben."

In Europa feiere der Nuklearwahn offenbar fröhliche Urständ. "Während Chirac kühl lächelnd mit dem Gedanken an einen Atomkrieg spielt, will Barroso Europa mit Kernkraftwerken zupflastern", schüttelte Hofer den Kopf. Die Atomlüge sei aber keinesfalls eine Option für eine zukunftsorientierte Energiepolitik.

Hofer forderte Bundeskanzler Schüssel auf, wenigstens in dieser Angelegenheit sein Duckmäusertum endlich aufzugeben und der Forderung Barrosos eine klare Absage zu erteilen. "Die ‚Gschamster Diener’-Mentalität des Kanzlers gegenüber Brüssel ist eine Schande für Österreich." Die FPÖ wolle nicht, daß Österreichs Nettobeiträge in die Kassen der Atomlobby flössen.

In diesem Zusammenhang bekräftigte Hofer die Forderung nach Maßnahmen für ein energieautarkes Österreich. Zu diesem Zweck müsse die EG-Mehrwertsteuerrichtlinie geändert werden. An Kommissionspräsident Barroso richtete Hofer die Aufforderung, das Wasserstoff-Forschungsprogramm der EU zu forcieren, anstatt über nukleare Alternativen nachzudenken.

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