Kollektivvertragsabschluss in der Mineralölindustrie per 1. Februar Februar 2006: 3,2%

Wien (OTS) - Nach mehrstündigen Verhandlungen einigten sich am Donnerstag Abend, den 19. Jänner 2006, die Arbeitgeber im Fachverband der Mineralölindustrie mit den Gewerkschaftsvertretern vom Metall-Textil, Chemie und Privatangestellten auf einen neuen Kollektivvertrag.

Mit 1. Februar 2006 werden die Mindestbezüge für die ArbeiterInnen und Angestellten um 3,2% erhöht. Die monatlichen Ist-Bezüge erhöhen sich in beiden Dienstnehmerbereichen ebenfalls um 3,2%, mindestens jedoch um 65 EUR.

Ein wesentlicher Punkt der Verhandlungsrunde war die Vereinbarung der KV-Partner, die nun seit längerer Zeit diskutierte Reform der gemeinsamen Entgeltstruktur für Arbeiter und Angestellte in der nächsten Zeit endgültig zu einem Abschluss zu bringen. Die Grundlagen dafür haben die Arbeitgeber mit den Arbeitnehmern während der letzten Monate in zahlreichen Verhandlungen erarbeitet. Insbesondere sind noch zu fixieren die Übergangsbestimmungen für die in den Mineralölunternehmen tätigen Mitarbeiter.

Das Verhandlungsergebnis wird von beiden Seiten vor dem Hintergrund generell guter Wirtschaftsergebnisse im vergangenen Jahr als vertretbares Resultat gewertet. Von den neuen KV-Abschlüssen sind rund 4300 Dienstnehmer (davon etwa 1700 Arbeiter und 2600 Angestellte) erfasst.

Rückfragen & Kontakt:

Fachverband der Mineralölindustrie, Dr. Christoph Capek,
T:: 05 90 900-4893, E: capek@oil-gas.at
Gewerkschaft der Privatangestellten, Mag. Martin Panholzer,
T: 05 03 01 21-511, E: martin.panholzer@gpa.at
Gewerkschaft Metall-Textil, Nani Kauer,
T: 01/501 46-242, E: nani.kauer@metaller.at
Gewerkschaft Chemie, Franz Gansch,
T: 01/597 15 01-38, E: franz.gansch@gdc.oegb.or.at

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