Hoscher zu Tourismus: Scheinheiligkeit der WKÖ langsam unerträglich

Anträge der SPÖ im Parlament werden glatt ignoriert - Gusenbauer-Vorstoß wichtiger Impuls

Wien (SK) - "Langsam, aber sicher wird die Scheinheiligkeit der Wirtschaftskammer Österreich in Fragen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft unerträglich", kritisierte SPÖ-Tourismus- und Freizeitwirtschaftssprecher Dietmar Hoscher Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Hoscher bezieht sich auf die heutigen Aussagen des Obmanns der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ, Schenner. Entgegen Schenners Meinung, die heute von SPÖ-Vorsitzendem Alfred Gusenbauer geforderte Steuererleichterung wäre "nicht wichtig" für die Branche, seien "viele Wirtschaftstreibende sehr wohl unserer Ansicht, dass eine Halbierung des Umsatzsteuersatzes sehr wohl ein wichtiger Impuls wäre", so Hoscher. ****

Als "nur mehr ärgerlich" sei laut dem SPÖ-Abgeordneten die Position von Schenner bezüglich der Frage der Betriebsübergaben zu werten. "Die SPÖ fordert per Entschließungsantrag seit langem eine Novelle der Gewerbeordnung, durch die die Übergabe von Tourismusbetrieben erleichtert werden soll. Die der WKÖ zugehörigen ÖVP-Abgeordneten haben diesen Antrag im Parlament nicht einmal ignoriert - gleichzeitig fordert die Wirtschaftskammer per Presseaussendung Erleichterungen. Wer soll diese Politik noch ernst nehmen?", so Hoscher abschließend. (Schluss) ns/mp

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