Feinstaubproblematik

Generelles Fahrverbot ist eine populistische Alibiaktion

Graz (OTS) - Vorweg muss gesagt werden, dass die Feinstaubproblematik keineswegs negiert werden sollte und jeder vernunftbegabte Mensch sich Gedanken über Verbesserungen machen muss.

Die jetzigen Pläne sind jedoch völlig absurd und würden eine mittelfristige Vernichtung des Wirtschaftsstandortes Graz bedeuten.

Eine solche Maßnahme kann keineswegs die jahrelangen Versäumnisse in der Grazer Verkehrspolitik beheben und wirkt noch dazu kontraproduktiv, wenn man sich vorstellt, welches zusätzliche Verkehrsaufkommen nach einer mehrtägiger Aussperrung zu erwarten wäre.

Die Situation wird noch dadurch verschärft, dass nach Aussagen von GVB und ÖBB kurzfristig keineswegs zusätzliche Kapazitäten freigemacht werden können.

Wichtig wäre es jetzt, rasch Pläne für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Großraum Graz mit Errichtung von Park and Ride -Parkplätzen an der Peripherie und entsprechenden Verbindungen in die Stadt sowie eines Schnellbahnnetzes unter Ausnützung der vorhandenen Strukturen umzusetzen.

Vor populistischen Alibiaktionen muss jedoch ausdrücklich gewarnt werden.

Dr. Erich Schoklitsch
Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender
Delegierter im Wirtschaftsparlament
Mitglied der Spartenkonferenz Sparte Transport u. Verkehr

Rückfragen & Kontakt:

Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender, Landesgruppe Stmk.
Hans Peter Becker
Tel.: 0316/773350
mailto: office@rfwstmk.at
http://www.rfwstmk.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0008