Steibl zur Kinderbetreuung: Wir wissen, wie es geht

ÖVP ist die österreichische Familienpartei

Wien, 18. Jänner 2006 (ÖVP-PK) "Statt über ein neues Gesetz zur Kinderbetreuung nachzudenken, sollte die SPÖ lieber konstruktiv an der Vereinbarkeit von Beruf und Familie mitarbeiten. Wichtiger als ein neues Gesetzeswerk ist beispielsweise die flexiblere Gestaltung der Öffnungszeiten von Kindergärten", so ÖVP-Familiensprecherin Abg.z.NR Ridi Steibl heute, Mittwoch, zu den Ausführungen von Barbara Prammer und Erwin Niederwieser. Die ÖVP sei die österreichische Familienpartei und lege daher oberste Priorität auf die erfolgreiche Förderung der österreichischen Familien. Die Familienpolitik sei bei der Bundesregierung in sehr guten Händen. "Wir wissen, wie es geht." ****

Einrichtungen zur Kinderbetreuung seien in ganz Österreich vorhanden. Für 2006 seien im Budget 700.000 Euro zur Förderung neuer, innovativer Kinderbetreuungsprojekte vorgesehen. "Der Regierung ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein wichtiges Anliegen. Hier werden auch weitere Maßnahmen gesetzt. Diese Regierung sieht im Budget 2006 Familienleistungen in Höhe von 5,4 Milliarden Euro vor. Das sind 1,3 Milliarden Euro mehr als 1999.
Die Ausgaben für das Kinderbetreuungsgeld werden sich 2006 auf 1,4 Milliarden Euro belaufen. Im Vergleich dazu: 1999 waren es für das Karenzgeld 580 Millionen Euro", so Steibl in Richtung SPÖ. "Und nicht zu vergessen - es gibt derzeit um fünf Mal mehr Ganztagsangebotsplätze als noch zu Zeiten der SPÖ-Verantwortlichkeit", so die ÖVP-Familiensprecherin weiter.

Im Zusammenhang mit den von Prammer und Niederwieser genannten "Barcelona-Zielen" der EU, erinnerte Steibel daran, dass diese bis zum Jahr 2010 eine Betreuungsquote der 3- bis 5-jährigen Kinder von 90 Prozent anpeilen. "In Österreich liegen wir in diesem Alterssegment bereits bei 86 Prozent", so Steibl.

Steibl hob in Sachen Kinderbetreuung auch die großartige Arbeit der Tagesmütter hervor. Diese Art der Betreuung sei eine der wichtigsten und familiärsten Betreuungsformen für Kinder unter drei Jahren. "Überlegenswert wäre daher ein Bundesrahmengesetz für Tagesmütter, um eine österreichweit einheitliche Ausbildung und sozialrechtliche Absicherung zu gewährleisten", so die ÖVP-Familiensprecherin.

Abschließend wies Steibl auf die eindrucksvollen Familienleistungen der Bundesregierung hin. Familienpolitik sei
eine Querschnittsmaterie und als solche müsse diese auch wahrgenommen werden. "Es ist wichtig, Wirtschafts-, Bildungs- und Beschäftigungspolitik miteinander zu verflechten. Noch nie hat es so eine enge Verflechtung von Familien- und Bildungspolitik
gegeben, wie unter der derzeitigen Bundesregierung. Die ÖVP ist die österreichische Familienpartei und legt daher oberste Priorität auf die erfolgreiche Förderung der Familien."

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