Karas begrüßt Abstimmung des Europaparlaments zur EU-Finanzvorschau

Keine Drohung, sondern Auftakt zu harten Verhandlungen

Straßburg, 18. Jänner 2006 (ÖVP-PD) Die beeindruckende Mehrheit von 541 Stimmen, mit denen das Europäische Parlament heute die Ratsposition zur Finanziellen Vorausschau ablehnte, ist für den Vizepräsidenten der EVP-ED Fraktion, Mag. Othmar Karas, ein klares Zeichen für den Willen der europäischen Volksvertretung, konstruktiv zu einem langfristigen Haushalt der Europäischen Union beizutragen, der den Anforderungen und Herausforderungen der Zukunft gerecht werden könne. "Mit derselben massiven Mehrheit, mit der das Parlament heute den Ratsstandpunkt in seiner jetzigen Form abgelehnt hat, sind wir auch für die Aufnahme konstruktiver Verhandlungen mit dem Rat, die bereits kommende Woche offiziell beginnen sollen. Wir drohen nicht, wir blockieren nicht. Das Europäische Parlament zeigt sich heute aber selbstbewusst und stark", so Karas weiter. ****

"Die Verhandlungen zwischen Rat, Europaparlament und Kommission werden hart geführt. Daran besteht kein Zweifel. Ich habe aber ebenso wenig Zweifel daran, dass wir uns auf eine konstruktive Lösung zubewegen können, wenn wir unsere gegenseitigen Positionen ernst nehmen", betonte Karas. Der Vizepräsident der größten Fraktion im Europäischen Parlament begrüßte auch die sehr sachliche und realistische Art, mit der Bundeskanzler und Ratspräsident Schüssel das Ergebnis der Abstimmung zur Kenntnis genommen und das Europäische Parlament als gleichwertigen Verhandlungspartner bezeichnet habe, dessen Zustimmung für ein Ergebnis unabdingbar sei. "Bundeskanzler Schüssel will ein Ergebnis. Das wollen wir auch. Gemeinsam können wir es, in gegenseitigem Respekt, auch schaffen", so Karas abschließend.

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