Kärntner Landesholding wird neu strukturiert

LH Haider: Ausgelagerte Gesellschaften unter Dach der Landesholding zusammengefasst - Ende Jänner Expertengipfel mit Fachhochschulen - Feldkirchen erhält Ballsportzentrum

Klagenfurt (LPD) - Alle ausgelagerten Gesellschaften des Landes werden unter dem Dach der Kärntner Landesholding zusammengefasst. Das gab Wirtschaftreferent Landeshauptmann Jörg Haider, heute, Mittwoch, im Anschluss an die Regierungssitzung bekannt. Um eine gesamtstrategische Ausrichtung und eine entsprechende Eigentümervertretung zu erreichen, wurde eine Resolution einstimmig verabschiedet, so der Landeshauptmann.

Laut dem Wirtschaftreferenten soll es im Kärntner Wirtschaftsförderungs Fondsgesetz zu einer Änderung kommen. "Das Initiativrecht und die Richtlinienkompetenz für Förderungen sollen zukünftig wieder beim Land als Geldgeber liegen", so Haider. Ebenfalls unter das Dach der Landesholding soll der Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) kommen, dessen Management jedoch eigenständig bleiben werde. Aus dem KWF soll auch die Kärntner Sanierungsgesellschaft herausgelöst und eine eigene Gesellschaft mit eigenständigem Budget werden.

Mit den Vertretern der Fachhochschulen werde es am 25. Jänner zu einem Expertengipfel kommen. Das von den Fachhochschulen vorgelegte Standortkonzept sei nicht praktikabel und auch die Finanzierungsfragen seien ungeklärt, legte Haider den Standpunkt des Landes dar.

Beschlossen wurde auch die Errichtung eines Ballsportzentrums im Bundesschulzentrum Feldkirchen. Seitens des Bundes gibt es für die neue Ballspielhalle 1,7 Millionen Euro, das Land steuert 1,4 Millionen Euro bei und die Gemeinde 250.000 Euro, teilte Haider mit.

Adaptiert und geändert wurden auch die Richtlinien über Förderungen in der Land- und Forstwirtschaft sowie die Landesverwaltungsabgabenordnung. Künftig müssen Agrarförderungen und Förderungen für das ländliche Wegenetz dem Regionalfonds vorgelegt werden, um hier mehr Objektivität zu erreichen, so Haider. (Schluss)

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