Amon: Gusenbauer weicht SPÖ-Linie zur Sonntagsöffnung auf

ÖAAB klar für den freien Sonntag

Wien, 18. Jänner 2006 (ÖVP-PK) Es sei schon sehr bedenklich, wenn SPÖ-Chef Gusenbauer im Zusammenhang mit der Diskussion um den arbeitsfreien Sonntag von einer "verlogenen" und "absurden" Debatte spreche, meinte heute, Mittwoch, ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon. "Nicht die Debatte, sondern vielmehr die Haltung Gusenbauers ist absurd, denn schließlich ist doch nichts falsch daran, für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Handel den Sonntag als arbeitsfreien Tag zu erhalten", so Amon weiter. ****

Dass immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Sonntag arbeiten würden, wie Gusenbauer meine, ist für Amon kein Argument. "Schließlich kann man ein Krankenhaus am Sonntag nicht einfach zusperren und genau für jene, deren Arbeitskraft am Sonntag unerlässlich ist, gibt es auch spezielle Absicherungen", betonte Amon. Daher sei dieses "Gusenbauer'sche-Gleichnis" überhaupt nicht nachzuvollziehen.

Amon wies in diesem Zusammenhang auch auf die gemeinsame Positionierung von ÖAAB-Bundesobmann Fritz Neugebauer und Wirtschaftsbund-Präsident Leitl hin, die den Sonntag "klar als den Tag der Familien, der Begegnung und der Freizeit hochhalten", betonte der ÖAAB-Generalsekretär.

Es wäre wünschenswert, "dass die SPÖ und deren Vorsitzender zu einem für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Handel so wichtigen Thema wenigstens einmal eine klare Haltung ohne Zick-Zack-Kurs einnehmen würden", schloss Amon.

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