SP-Vettermann: Steigende finanzielle Aufwendungen der Eltern von Schulkindern Folge der Sparpolitik der Bundesregierung im Bildungs- und Schulbereich

Wien (SPW-K) - "Die wachsen finanziellen Ausgaben für Eltern von Schulkindern für bestimmte, von der Schule angebotene zusätzliche Leistungen sind tatsächlich unerfreulich. Die Stadt Wien ist sich jedenfalls des Problems bewusst und appelliert deshalb im Wege des Stadtschulrats laufend an die Schulen, dabei besonders auf die Kostenentwicklung zu achten und verantwortungsvoll damit umzugehen", stellte Mittwoch der Bildungssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Heinz Vettermann, zu heutigen diesbezüglichen Aussagen der grünen Gemeinderätin Jerusalem fest.

"Ursache für diese, für zahlreiche Eltern finanziell durchaus belastende Entwicklung", so Vettermann in seiner Argumentation, "sind die Rundum-Sparmaßnahmen der Bundesregierung im gesamten Bildungsbereich, von der auch die Schulen nicht ausgenommen sind". Diese wüssten in Folge der verordneten Sparmaßnahmen oftmals nicht, woher sie die notwendigen Aufwendungen für bestimmte Leistungen nehmen sollen und müssen deshalb die Eltern um Beiträge ersuchen, führte der Mandatar weiter aus. Vettermann: "Einmal mehr müssen die sozial schwächeren Familien für die unsoziale, falsche Bildungs- und Schulpolitik der schwarzblauorangen Regierung die Zeche bezahlen".

Wien selbst, erinnerte Vettermann, unterstütze die Eltern hinsichtlich notwendiger Schullehrmittel in vorbildlicher Weise. Erst vergangenen Woche habe der Bildungsausschusses des Wiener Gemeinderates den Betrag von 3,3 Millionen Euro für die Finanzierung des so genannten "Warenkorbes" für das Schuljahr 2006/07 beschlossen. "Dieser dient den städtischen Schulen dazu, um Schreib- und Zeichenrequisite wie Hefte, Graphitstifte, Dreiecke oder Zirkel, Textilien für den Handarbeitsunterricht, Materialien für technisches Werken, Klasselesestoff, Gruppenlektüre und andere kleinere Anschaffungen tätigen zu können. Zusätzlich werden auch privaten allgemeinen bildenden Pflichtschulen 250.000 Euro für den Warenkorb zur Verfügung gestellt", informierte Vettermann abschließend. (Schluss)

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