Saisonhalbzeit im Rabenhof

Wien (OTS) - Das Haus laufe gut, bemerkte Hausherr Thomas Gratzer
in der Pressekonferenz zur Saisonhalbzeit im Rabenhof. 2005 habe mit über 36.000 Besuchern in 200 Vorstellungen eine weitere Steigerung gebracht, die finanzielle Bilanz sei trotz des fortlaufenden Totalausfalls der Mittel aus dem Bundeskanzleramt ausgeglichen. An Erfolge der Herbstsaison wie die trashigen, besonders von der Jugend sehr gut aufgenommenen "Räuber" - die Serie "Rabenhof-Classics" wird fortgesetzt, den Dauerbrenner "Freundschaft", "Harte Hasen" oder "The great Television Swindle" will das inzwischen "Nestroy"-gekrönte Haus im Frühjahr mit Produktionen wie "Bei Schüssels", als Beitrag zur EU-Präsidentschaft oder einem dem Dichter gewidmeten "Abend ohne Wolfgang Bauer" anschließen. Mit Verbesserungen in Komfort und Technik des Hauses und einem Modernisierungsschub bei der Kartenreservierung - nummerierte Plätze, Platzwahl im Internet, telefonische Kreditkartenkäufe - wurden die Bedingungen für Künstler wie auch der Service für das Publikum weiter verbessert.****

"Die Nase" als Publikumshit für Kinder

Zur Zeit läuft mit größtem Erfolg beim jugendlichen Publikum die Kinderoper "Die Nase" von Franzobel, mit der das Theater bis zum letzten Spieltag am 9. März rund 13.000 Besucher erreichen will. Internationale Resonanz mit Bewerbungen u. a. aus Deutschland und Italien verzeichnet der "Protestsongcontest 06", der am 28. Jänner im Wiener Kongresshaus in die Vorausscheidung geht und am 12. Februar im Rabenhof ins Finale. Eine Altwiener Traditon, das "Kaspertheater für Erwachsene" belebt das Theater ab 21. Februar mit "Bei Schüssels". Die "schonungslose Wahrheit" hinter den politischen Kulissen präsentiert Maschek mit dem Original Wiener Praterkasperl, für das Design der Puppen konnte Gerhard Haderer gewonnen werden. Ein eigenwilliges Filmprojekt bietet der Rabenhof ab März mit der Wiederaufführung des in den 70ern wienerisch synchronisierten französischen Kolportagefilms "Rhythmus der Nacht" an , der damals Kultstatus besaß. "Ende. Sogar noch besser als alles gut !!" ist der Titel das Abends "ohne Wolfgang Bauer". Gerald Votava und Rainer Binder-Krieglstein laden das Publikum ein, in den Kosmos des Schriftstellers einzutauchen. "Telenovela meets Hochkultur" ist das Motto von "Böheimkirchen Euphorie" - ein ironisches Fernsehformat von David Schalko mit Dany Sigel und Sissy Löwinger, zu sehen ab 18. April. Wladimir Kaminer, der bereits heute zu Gast im Rabenhof ist, dem Porträt von Elfriede Jelinek von Verena Mayer und Roland Koberg (27. Jänner) und Kultautor Bret Easton Ellis mit seinem neuen Hit "Lunar Park" am 16. März gelten die Termine des Literatursalons. Mit "Redezeit" bietet der Rabenhof der im österreichischen Fernsehen entschlafenen Diskussion um relevante Themen ein Podium, auch die Radioshow "Café Novum" sendet wieder aus dem "kleinen Sendesaal des Gemeindebau Funkhauses". Mit "Freundschaft" ab 19. April und "Seele brennt" ab 16. Mai stehen zwei ganz große Erfolge des Rabenhofes wieder auf dem Programm, die Saison beschließt das Stück "Leben bis Männer" von Thomas Brussig, eine Art "DDR Herr Karl" im Fußballmilieu, das im Mai herauskommt. Dirk Stermann spielt die Figur des Provinzfußballtrainers als Preview auf die kommende WM.

o Weitere Informationen: Rabenhoftheater, 3., Rabengasse 3 Tel.: 712 82 82 service@rabenhof.at Internet: http://www.rabenhof.at/

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