Leitl: Österreichs EU-Präsidentschaft setzt richtige Prioritäten

Forderung des amtierenden Ratspräsident Schüssel nach stärkere Eigenfinanzierung der EU wird von Wirtschaft voll unterstützt

Wien (PWK022) - Der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich und der SME-Union, Christoph Leitl, betonte anlässlich der heutigen Rede von EU-Ratspräsident Schüssel vor dem Europäischen Parlament in Straßburg, dass das vorgestellte österreichische Programm von Wirtschaftsseite voll mitgetragen werde. "Bundeskanzler Wolfgang Schüssel setzt als EU-Vorsitzender die richtigen Schwerpunkte für das erste Halbjahr und wird der EU während der österreichischen Präsidentschaft zu einem erfolgreichen Kurs verhelfen", ist Leitl überzeugt. Ein Mehr bei Wachstum und Beschäftigung sei das Gebot der Stunde, wenn Europa im globalen Wettbewerb bestehen und seine Situation nachhaltig verbessern möchte.

Schüssels vorgebrachte Forderung nach einer stärkeren Eigenfinanzierung der Europäischen Union sei wichtig und richtig, da man mit Mitteln aus den nationalen Budgets bei der deutlich größeren und weiter wachsenden EU in Zukunft nicht das Auslangen finden werde, unterstützt Leitl dieses Vorhaben. "Auch eine verstärkte Absicherung der Energieversorgung und die Einbindung der Sozialpartner in die Diskussion um die neue Dienstleistungsrichtlinie zeigen, dass aktuelle Entwicklungen in die österreichische EU-Präsidentschaft Eingang finden und rasch entsprechende Problemlösungsvorschläge erarbeitet werden", lobt Leitl den Start Österreichs als EU-Vorsitzland.

Leitl: "Wer weniger Arbeitslosigkeit will, braucht mehr Wirtschaftswachstum. Diese Strategie ist von der österreichischen Ratspräsidentschaft als richtiger Schwerpunkt erkannt und als eigentlicher Kern der Arbeit vorgegeben worden. Eine politisch handlungsfähige Union und eine wirtschaftlich prosperierende Union kann den Bürgern wieder das verloren gegangene Vertrauen zurückgeben." (Ne)

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