Bayr: Gorbach stürzt den Ostraum Österreichs wissentlich ins Verkehrschaos

Sanierung der Südost-Tangente ab 2009 unumgänglich

Wien (SK) - Im Verkehrsausschuss des Nationalrates wurde ein
Antrag der Favoritner SPÖ-Abgeordneten, Petra Bayr, von Februar 2004 (!) abermals vertagt. Bayr fordert darin den raschen Bau einer Straßenverbindung zwischen der A23 und der S1 (der südlichen Außenringschnellstraße zwischen Vösendorf und Schwechat), die noch heuer für den Verkehr freigegeben werden soll. "Spätestens 2009 ist eine Sanierung der A23 zwischen der Hansson-Kurve und der Sterngasse unumgänglich. Um den Verkehr im Baustellenbereich im hochrangigen Straßennetz sinnvoll umleiten zu können und eine Beeinträchtigung vor allem der Favoritner und Liesinger Bevölkerung und der Gemeinden an der Wiener Südgrenze zu vermeiden, ist eine Verbindungsspange zwischen der A23 im Bereich Hansson-Kurve und der S1 beim Konten Rothneusiedel unumgänglich", betont Bayr.

Die strategische Umweltverträglichkeitsprüfung für die Verbindungsspange ist seit November des Vorjahres positiv erledigt. Was immer noch fehlt, ist die gesetzliche Grundlage für diese Schnellstraße im Bundesstraßengesetz. Dazu Bayr: "Offensichtlich kann sich Vizekanzler Gorbach beim Finanzminister nicht durchsetzen. Mit dieser politischen Schwäche stürzt Gorbach wissentlich die gesamte Ostregion Österreichs ab 2009 ins Verkehrchaos." Der tägliche Stau der Berufspendler im Süden Wiens droht sich dann auszuweiten.

"Eine Politik des Vizekanzlers, die weder den dringend notwendigen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrsnetzes vorantreibt, noch Vorsorge für eine flüssige Umleitung des Verkehrs um einer Großbaustelle der meistbefahrenen Straße Österreichs trägt, spottet jeder Verantwortung und Umsicht", so Bayr abschließend. (Schluss) ns/mm

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