Tempo 160: Rechtsgrundlage für mehr Verkehrssicherheit geschaffen

Mainoni erfreut über Novelle des Führerscheingesetzes - Gewissenhafte Vorbereitungen für Pilotprojekt

Wien (BMVIT/MS) - Der Verkehrsausschuss im Nationalrat hat heute
die notwendigen Grundlagen für das Tempo 160-Pilotprojekt auf der Tauernautobahn im Frühjahr geschaffen. Bisher war ein Führerscheinentzug ab einem Überschreiten der erlaubten Höchstgeschwindigkeit um 50 km/h festgelegt. "Wir haben die alte Regelung um einen Beisatz erweitert. Ab sofort gilt nämlich 180 km/h als oberste Grenze. Ab dann ist der Führerschein weg", so Infrastrukturstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni am Rande des heutigen Verkehrsausschusses.

Auf der Tempo 160-Teststrecke hätte der Führerschein erst ab 210 km/h abgenommen werden können - jetzt gilt aber 180 als Maximum. "Diese neue Regelung gehört zu unseren gewissenhaften Vorbereitungen für das Pilotprojekt auf der A10. Wir nehmen diesen Test sehr ernst und schaffen die Rahmenbedingungen, damit die Verkehrssicherheit oberste Prämisse bleibt", betont der BZÖ-Staatssekretär.

Section Control, Wetterstationen und die Möglichkeit der flexiblen Geschwindigkeitsgestaltung würden den Erfolg des Pilotprojektes gewährleisten. Mainoni: "Es geht darum, bei besten Bedingungen schneller fahren zu dürfen und das in kontrolliertem Ausmaß. Raser werden durch die Section Control und die heute beschlossene Tempoobergrenze lückenlos aus dem Verkehr gezogen", schließt der Infrastrukturstaatssekretär.

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