Hackl: Frauen brauchen mehr Lebensqualität

Neue Regelung der Aufgabenverteilung zwischen Frauen und Männern notwendig

Wien, 18. Jänner 2006 (ÖVP-PD) "Das neue Rollenbild der Frau in der Gesellschaft erfordert eine neue Regelung der
Aufgabenverteilung zwischen Frauen und Männern", sagte heute, Mittwoch, Generalsekretärin der ÖVP-Frauen Dr. Dagmar Hackl und wies auf die derzeit laufende Kampagne von Frauenministerin Bundesleiterin Maria Rauch-Kallat "Man(n) glaubt es kaum, Frau braucht Zeit und Raum". "Frauen haben das Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre und Jahrzehnte entscheidend mitgetragen und dadurch immer mehr und vielfältigere Aufgaben in der Gesellschaft übernommen." ****

Eine gleichmäßige Aufteilung der Haushalts- und Betreuungspflichten sei daher Voraussetzung für eine positive Veränderung der in den Köpfen der Menschen noch immer vorhandenen alten Rollenzuweisungen für die Frauen. Das Konzept "Wachstum und Beschäftigungspolitik" dürfe nicht nur wirtschaftliche und ökonomische Perspektiven haben, es müsse ganzheitlich gesehen werden. Die Ausgewogenheit zwischen dem privaten und beruflichen Leben für Frauen müsse verstärkt in der Gesellschaft integriert werden, so Hackl.

"Frauen wünschen sich Unterstützung", ist Hackl überzeugt. Die ÖVP habe bereits viele Maßnahmen zur Stärkung der Position der Frauen im Berufsleben gesetzt wie z.B. die verbesserte Wahlmöglichkeit durch das Kinderbetreuungsgeld, den gesetzlichen Anspruch auf Elternteilzeit, den Ausbau der Nachmittagsbetreuung an den Schulen, die Anhebung der Zuverdienstgrenze beim Alleinverdienerabsetzbetrag, Maßnahmen für einen erfolgreichen Wiedereinstieg oder die Besserbewertung von Kindererziehungszeiten bei der Pensionsreform in einer nie da gewesenen Höhe der Beitragsgrundlage von 1.350 Euro - und das zusätzlich zu einem etwaigen Arbeitsentgelt.

Die von Frauenministerin Rauch-Kallat ins Leben gerufene Kampagne "Man(n) glaubt es kaum, Frau braucht Zeit und Raum" solle gerade in jenem Bereich wirken, wo es um die Ausgeglichenheit der Aufgaben zwischen Männer und Frauen in Beruf und Familie geht.

"Alles kann nicht mit Geld geregelt werden: Frauen brauchen
eine finanzielle Basis, die sie in allen Lebenslagen absichert.
Aber man muss - und das zeigt sich immer mehr - auch auf die Gesellschaft einwirken. Die neue Verteilung der Aufgabenpflichten MUSS auch in der Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit werden, " sagte die Generalsekretärin.

"Es wundert mich, dass SPÖ und Grüne Frauen, die sonst immer auf der Seite der Frauen stehen wollen, es nicht schaffen, hier über Parteigrenzen hinweg diese Initiative mit zu tragen. Offensichtlich geht es ihnen doch nicht um die Lebensqualität der Frauen in diesem Land, sondern immer nur um parteipolitisches Kalkül", schloss Hackl.

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Götz-Ritchie, Tel.: (01) 401 26 651; Internet:
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