Deutsche Bank steigt endgültig aus Zellstoffprojekt auf Borneo aus

Jetzt müssen Raiffeisen Zentralbank und Andritz AG nachziehen und sich von UFS-Projekten verabschieden - Borneos Regenwald bedroht

Frankfurt/Wien (OTS) - Nach heftiger Kritik der
Umweltorganisationen urgewald, GLOBAL 2000, Rettet den Regenwald und Robin Wood hat die Deutsche Bank gestern Nachmittag offiziell erklärt, dass sie ihr Mandat als Finanzberater für die Übernahme des indonesischen Zellstoffwerks Kiani Kertas durch UFS beendet hat. "Der Rückzug der Deutschen Bank zeigt, wie riskant ein Engagement im Zellstoffsektor Indonesiens ist. Jetzt müssen auch die Andritz AG und die Raiffeisen Zentralbank in Österreich nachziehen und sich ebenfalls von den UFS-Projekten verabschieden," fordert GLOBAL 2000-Regenwaldsprecher Daniel Hausknost im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt. RZB und Andritz AG arbeiten auf Borneo ebenfalls mit UFS zusammen. RZB finanziert die Errichtung eines Hackschnitzelwerks, Andritz AG soll die Anlage für eine weitere riesige Zellstofffabrik liefern.

"Die Deutsche Bank konnte bis zum heutigen Tag die Kritik der Umweltorganisationen nicht durch unabhängige Studien entkräften. Sie musste erneut einsehen, dass ihr Finanzengagement im Zellstoffsektor Indonesiens mit erheblichen Risiken verbunden ist. Um ähnliche Fehlinvestitionen in Zukunft vorzubeugen sollte sie sich auf verbindliche Standards für ihr Engagement im Zellstoffsektor verpflichten", fordert Lydia Bartz, Waldreferentin bei urgewald abschließend.

Eine ausführliche Studie zu den Projekten von UFS ist unter www.global2000.at abrufbar.

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