Pressekonferenz: Biometrie zur Erhöhung der Sicherheit im Strafvollzug

Wien (OTS) - Pressekonferenz
Donnerstag, 19.1.2006, 14:00
Torwache 1080 Wien Wickenburggasse 18-20.
Von dort werden Sie zu folgendem Raum begleitet:
3 Stock Kantine - Nichtraucherraum

Thema: Biometrie zur Erhöhung der Sicherheit im Strafvollzug

Der mutmaßliche Geldfälscher "Ivan Ivanov" war mit Hilfe eines vermeintlichen Verfahrenshelfers am 13. April aus dem so genannten Halbgesperre im Landesgericht entkommen. Der 45-jährige Ukrainer hatte sich in der Vorführzone mit seinem angeblichen Anwalt getroffen.

Im Justizministerium ging man davon aus, dass der "Anwalt" in einem Pilotenkoffer Gewand für den Häftling einschmuggelte.

Während eines "Gesprächs" in einem nicht überwachten Zimmer verlieh sich dieser mit Sakko und Krawatte ein anderes Aussehen. Dann dürfte der Häftling einfach durch jene Tür gegangen sein, die auch der falsche Anwalt benutzte.

Bereich für Anwälte und Richter

Der Häftling kam in den so genannten Freifuß-Bereich, in dem sich Anwälte, Richter, Sachverständige und Angehörige vor oder nach Häftlingsbesuchen aufhalten.

Hier, beim letzten Kontrollpunkt, dürfte er sich einfach einer größeren Gruppe von Personen angeschlossen und so die Kontrolle passiert haben. Laut Justizministerin Karin Gastinger (BZÖ) gibt es täglich rund 200 Vorführungen, 800 Menschen pro Tag halten sich in dem Bereich auf.

x-pin.com Lösung:

x-pin.com setzt eine selbst entwickelte Besucherverwaltung mit biometrischer Gesichtserkennung ein.

Jede Person, welche in die Vorführzone gelangen möchte, wird nach erfolgter Ausweiskontrolle von einem Justizwachebeamten biometrisch erfasst (Enrolment). Dieser Vorgang dauert nur wenige Sekunden und es werden dabei die Personaldaten und ein Abbild des Gesichtes elektronisch erfasst. Mit der zugeordneten Zutrittskarte (RFID Karte) kann sich nun der Besucher an der Schleuse identifizieren. Stimmen Gesicht der eintrittswilligen Person mit den gespeicherten "Gesichtsdaten" überein, wird sofort der Eintritt gewährt und die Tür geöffnet.

Ab diesem Zeitpunkt wir dieser Besucher als authorisierte Person im sicheren Bereich definiert und im System aufgeführt.

Sobald diese Person den abgesicherten Bereich wieder verlassen möchte, muss sie über die Ausgangsschleuse das Procedere wiederholen:
mittels der Zutrittskarte identifiziert sie sich, bei positiver Verifikation öffnet sich die Schleuse und die Person betritt dieselbe. Nach erfolgter Vereinzelungsprüfung (es wird sichergestellt, dass sich nur eine Person in der Schleuse befindet) öffnet sich die Ausgangstüre.

Damit wird gewährleistet, dass ausschließlich berechtigten Personen Austritt gewährt wird. Als zusätzlichen, elektronischen Schutz wurde ein so genanntes "Anti-Pass-Back"- System integriert:
nur zuvor eingetretene Personen dürfen das System wieder verlassen.

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