GPA: Mindestlohntarif für private Bildungseinrichtungen steigt um 2,85 Prozent

Gilt für Bildungseinrichtungen, die keiner kollektivvertragsfähigen Körperschaft angehören

Wien (GPA/ÖGB) - Die beschäftigten privater Bildungseinrichtungen können sich mit Jahresbeginn über eine kräftige Gehaltserhöhung freuen. Der Mindestlohntarif für diesen Bereich steigt mit 1.1. 2006 um 2,85 Prozent. ++++

Ein Mindestlohntarif wird vom Bundeseinigungsamt auf Antrag einer kollektivvertragsfähigen Körperschaft festgelegt. Dieser Tarif darf nur für Gruppen von ArbeitnehmerInnen festgesetzt werden, für die keine kollektivvertragsfähige Körperschaft auf Arbeitgeberseite existiert.

Für etwa 5.000 Beschäftigte in Bildungseinrichtungen, die der Berufsvereinigung der ArbeitgeberInnen privater Bildungseinrichtungen (BABE) angehören, gilt seit 1. April 2005 ein eigener Kollektivvertrag. Für alle übrigen Beschäftigten hat der Mindestlohntarif Gültigkeit.

"Mit dieser beachtlichen Erhöhung des Mindestlohntarifes konnte für die Beschäftigten eines wichtigen Zukunftsbereiches bereits über einige Jahre hinweg ein Mindeststandard erreicht werden, der gewährleistet, dass sie den Anschluss an die Einkommensentwicklung anderer Branchen halten", so der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA Karl Proyer.

Die GPA bietet allen Beschäftigten im privaten Bildungsbereich unter www.interesse.at (work@education) eine eigene Plattform zur Durchsetzung ihrer vielschichtigen Interessen, aber auch zum Austausch ihrer Erfahrungen an.

Als besonderes Problem zeigt sich in letzter Zeit die ständig steigende Zahl an freien DienstnehmerInnen - vielfach

Umgehungsdienstverhältnisse - in diesem Bereich. ÖGB, 18. Jänner 2006 Nr. 23

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