"Europa wächst im Dorf - EU-Förderung am Beispiel "Leader plus" in Niederösterreich"

"Österreich-Bild am Sonntag", 22. Jänner, 18.30 Uhr in ORF 2

St. Pölten (OTS) - 2006 geht das "EU Leader+-Förderprogramm" in die Endphase. Dabei handelt es sich um eine über fünf Jahre laufende Initiative der Europäischen Union zur Förderung des ländlichen Raums und der Wirtschaft in den Kleinregionen. Die konkrete Umsetzung wird dann von der jeweiligen Regionalpolitik begleitet.

Das ORF Landesstudio Niederösterreich (Gestaltung: Sabine Daxberger, Kamera: Helmut Muttenthaler) zeigt am Sonntag, 22. Jänner ab 18.30 Uhr in ORF 2 in einem "Österreich-Bild am Sonntag" am Beispiel von Niederösterreich, welche Auswirkungen diese "Leader+-Förderung" auf Österreichs ländliche Gebiete hat. Rund 300 Projekte werden alleine zwischen
St. Valentin und Hainburg, zwischen dem Thayatal und der Buckligen Welt mit insgesamt 23 Millionen Euro unterstützt. Die Bevölkerung ist dabei auf breiter Basis in die einzelnen Vorhaben und ihre Weiterentwicklung eingebunden.

* "Begeisterung für die Region"

Genau diesen Aspekt streicht der Film auch in besonderer Weise hervor - "die Begeisterung für die eigene Region und die Eigenaktivität der Bevölkerung, die finanziell von der EU gefördert wird", wie Landesrat Josef Plank anlässlich der Präsentation am Montagabend in Waidhofen/Ybbs sagte. "Nicht Konfrontation, sondern Kooperation steht im Mittelpunkt des Films", stellte Landeshauptmann-Stellvertreter Ernest Gabmann fest. Und seine Amtskollegin Heidemaria Onodi ergänzend: Es gehe um Herausforderungen, "die die Menschen in der Region durch eigene Ideen bewältigen können".

Für ORF Niederösterreich Landesdirektor Norbert Gollinger jedenfalls ist "Europa wächst im Dorf" ein weiterer Schritt des ORF insgesamt in der "umfassenden Information über die Europäische Union und ihre Perspektiven".

* Beispiele für "Leader plus"

Welche Philosophie steckt hinter dem "Leader+-Förderprogramm" der Europäischen Union? Welche Voraussetzungen müssen Projekte erfüllen, um EU-förderungswürdig zu sein? Und was sind die konkreten Auswirkungen der Förderung in der Region? Das "Österreich-Bild am Sonntag" beantwortet diese Fragen anhand konkreter Beispiele aus sechs Leader+-Regionen in Niederösterreich:

Das "Winzerinnenprojekt" dient der Weiterbildung und soll mithelfen, das Weinviertel zu einer Top-Weinregion zu machen. Die Vermarktungs- und Werbeschiene "Sooo gut schmeckt die Bucklige Welt" wiederum ist eine Kooperation von Gastwirten und Bauern, die sich an regionalen Produkten und ihrer Verarbeitung orientiert.

Der "Kraftweg von Maria Laach am Jauerling" präsentiert sich ebenso als ein regional spezifisches Tourismusprojekt wie die Weiterentwicklung des Naturparks Blockheide im Waldviertler Grenzland.

Ein weiteres Projekt sind berufliche Qualifizierungskurse für die Bevölkerung im Waldviertel-Kernland: Damit sollen zum einen Arbeitsplätze abgesichert und gleichzeitig die individuellen Chancen am Arbeitsmarkt verbessert werden.

Schließlich wurden in der Region Eisenstraße mehrere Initiativen miteinander vernetzt - das Modell eines regionalen Reisebegleiters, eine öffentlich zugängige Datenbank mit dem Wissen über die Schätze der Region und die von einem Bauern ins Leben gerufene Sensenmäherschule Opponitz.

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