IFK: Internationale Tagung über Aktualität von Kunstmuseen

Wien (OTS) - Angesichts der Popularität von Kunstbiennalen, aber auch spektakulärer Architektur, wie auch neu etablierter Sehgewohnheiten des Publikums sind auch Kunstmuseen zunehmend dazu aufgefordert, ihre eigene Positionierung zu überdenken. Das Internationale Forschungszentrum Kulturwissenschaften (1., Reichsratstrasse 17) veranstaltet hierzu zwischen kommenden Donnerstag bis einschließlich Samstag (19.-21.Jänner) eine entsprechend hochkarätig besetzte Tagung unter dem Titel "The Global Future of Local Art Museums" in englischer Sprache.

Die Konzeption stammt von IFK-Leiter Hans Belting, die Beiträge kommen u.a. von Tony Bennett (USA), Peter Weibel (Karlsruhe), Ladislav Kesner (Prag), Claude Ardouin (London) und Deborah Klimburg-Salter (Wien). Die kostenlos zu besuchende Veranstaltung startet am Donnerstag um 14.30 Uhr mit einem Statement von Hans Belting. Es folgen Peter Weibel, der Museen nach ihrer kulturellen, nationalen und religiösen Funktion befragt und der Frankfurter Ethnologe Mamadou Diawara der die spezielle Funktion von Museen in Afrika kritisch beleuchtet. Am Freitag (20.1.) startet die Tagung um 9.30 Uhr mit einem Beitrag von Ladislav Kesner zum Thema "Art Museums as a site of art history today?". Besonderes Interesse dürfte auch der Vortrag von Deborah Klimburg-Salter erwecken, die sich mit der Etablierung des Nationalmuseums in Afghanistan auseinandersetzt. Am letzten Tag referieren u.a. Karen Cordero Reiman über die Museumssituation in Mexiko City und der englische Museumsexperte Claude Ardion über "Welterbe und lokale Museen". Die Tagung endet am Samstag gegen 13.00 Uhr.

Nähere Infos auch unter: http://www.ifk.ac.at/ .
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